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Warum das Kurzwaschprogramm mehr Energie verbraucht: Experten-Tipps für nachhaltiges Waschen

Das Kurzwaschprogramm von Wasch- und Spülmaschinen scheint auf den ersten Blick energieeffizient. Als Experten für Haushaltsgeräte und Umweltschutz erklären wir, warum Sie darauf verzichten sollten und wie Sie effektiv Energie und Wasser sparen.

Warum Sie das Kurzwaschprogramm meiden sollten

Viele denken, kürzere Laufzeiten bedeuten automatisch weniger Verbrauch – ähnlich wie beim kurzen Duschen. Tatsächlich steigt jedoch der Energieverbrauch bei Kurzprogrammen. Das Waschmittel entfaltet sich in der kurzen Zeit nicht optimal, weshalb die Maschine das Wasser rasch stark erhitzen muss. Oft ist auch der Wasserverbrauch höher.

Kurzprogramme – bei Wasch- und Spülmaschinen – verbrauchen somit mehr Wasser und Strom, sind teurer und umweltschädlicher. Eco- oder Stromsparprogramme sind die bessere Wahl: Längere Laufzeiten bei niedrigeren Temperaturen entfalten die volle Reinigungswirkung bei geringerem Verbrauch. Siehe auch:

  • Darum dauert das Eco-Programm der Waschmaschine länger
  • Deshalb dauert das Eco-Programm der Spülmaschine länger

Praktische Tipps für umweltfreundliches Waschen

Indem Sie auf Kurzprogramme verzichten, schonen Sie bereits Umwelt und Geld. Hier sind vier bewährte Tipps aus unserer langjährigen Praxiserfahrung mit nachhaltigem Haushalt:

  • Richtige Dosierung von Wasch- und Spülmittel: Zu viel Mittel hinterlässt Rückstände auf Wäsche und Geschirr. Messen Sie genau nach Herstellerangaben.
  • Kein Vorspülen oder Vorwäsche: Bei normaler Verschmutzung reicht das Hauptprogramm. Sparen Sie so Wasser und Energie – hartnäckige Flecken auf Kleidung mit Gallseife vorbehandeln.
  • Immer volle Maschinen beladen: Halbvolle Läufe verschwenden Ressourcen. Füllen Sie die Maschine optimal, ohne zu überladen.
  • Trockner meiden: Trockner sind Stromfresser. Lufttrocknen an der Leine oder auf einem Ständer spart Kosten und schont die Umwelt.