Raumteiler ohne Bohren, Schrauben oder aufwendige Zimmerarbeiten? Ein Raumteilervorhang ist die ideale, kostengünstige Lösung. Als DIY-Experte mit jahrelanger Praxis in der Einrichtung kleiner Wohnungen zeige ich Ihnen, wie Sie das schnell umsetzen – kreativ und zuverlässig.
Dieses Projekt braucht nur wenige Materialien und wenig Aufwand, liefert aber große Wirkung.

Was Sie brauchen für Ihren Raumteilervorhang
Sie benötigen:
- Eine Spannstange für Duschvorhänge. Wählen Sie Modelle mit dekorativen Endkappen oder streichen Sie eine einfache weiße Stange kreativ an.
- Einen Laschenvorhang oder ein Bettlaken mit Vorhangklammern, die um die Stange greifen. Jeder passende Stoff eignet sich.
- Optional: Perlenvorhänge für einen boho-mäßigen Look – selbst gemacht oder gekauft.
Gebrauchte Laken aus Outlet-Stores kosten nur wenige Euro. Flecken? Kaschieren Sie sie mit Stofffarbe oder einem Muster für ein individuelles Design.
Montieren Sie die Stange einfach an der gewünschten Stelle wie in der Dusche:
- Führen Sie Vorhang oder Klammern auf die Stange.
- Befestigen Sie die Stange gemäß Anleitung an den Wänden.
- Bei Klammern: Hängen Sie Laken oder Vorhang daran.
Zu schmal für große Räume?
Spannstangen reichen bis ca. 3,6 Meter. Für breitere Bereiche ergänzen Sie mit einem Bücherregal oder vergleichbarem Möbel.
Funktioniert das wirklich? Meine Praxiserfahrungen
Ich habe diesen Vorhang in zwei Wohnungen eingesetzt. In der ersten hielt er Wärme im Wohnzimmer, indem er einen offenen Flur abdeckte – der Effekt war beeindruckend.
In der zweiten (siehe Foto) wurde ein Alkoven zu einem praktischen Schrank. Perfekt auch für offene Speisekammern oder Waschküchen: Er dämpft Geräusche der Maschinen merklich.

Ideal für Durchgänge bis 4 Meter Breite (erweiterbar). Mögliche Einsätze:
- Nischen zu Schränken umbauen – mit zweiter Stange als Kleiderschiene.
- Foyer für Privatsphäre abschirmen.
- Flure vor neugierigen Blicken schützen.
- Offene Kückenecken oder Türen abtrennen.