Studien zeigen: Die meisten Menschen tragen nur 20 % ihrer Garderobe regelmäßig – in Pandemiezeiten sank diese Quote sogar auf etwa 5 %. Was passiert mit dem Rest? Eine humorvolle Hommage an die vergessenen Outfits auf der Rückseite unseres Schranks.
Das Kleid, das bei Kim Kardashian perfekt aussah
Schulterfrei, mit Schenkelschlitzen, einem tiefen V-Ausschnitt, der Jennifer Lopez' Versace-Kleid übertrumpft, und einer Silhouette, die einen Kim-K-Hintern voraussetzt.
„Ich könnte es noch tragen“, flüstern Sie sich zu – mit Unmengen Busentape und täglichen Kniebeugen. Bis dahin hängt es bei den anderen Fehlkäufen.
„Ich kaufte ein weißes Kleid mit Strass und Pailletten, um Parveen Babi zu channeln. Am Bügel wirkt es zauberhaft, an mir wie ein glitzernder Sack. Deshalb kann ich es nicht weggeben“, erzählt Manasi Chatpalliwar, 34.
Kleidung, die nur auf eine Reparatur wartet
Stylish, schmeichelhaft, vielseitig – bis auf den Riss oder Fleck. „Das fix ich schon“, denken Sie und planen den Schneiderbesuch. Jahre vergehen.
„Meine Lieblingsjeans hat einen Tintenfleck. Ich will sie chemisch reinigen lassen, trage sie aber nicht. Sie sitzt perfekt – also warte ich“, sagt Apoorva Dutt, 32.
Das Oberteil aus den 90ern, das nur einmal passte
„Vor 20 Jahren kaufte ich einen hochgeschlitzten Wollrock und Blazer, um meinen Mann nach einer viermonatigen Dienstreise abzuholen. Nach Training und Diät hatte ich Taillenumfang 28 – nur an diesem Tag. Es liegt noch im Schrank, in der Hoffnung auf Comeback“, berichtet Rozita, 54.
Athleisure vom ersten Trainingstag
Es erinnert an Zeiten voller Motivation – bevor Sie merkten, wie anstrengend Sport ist.
„Vor der Pandemie kaufte ich drei Sportshorts und fünf Tanktops fürs Gym. Nach drei Monaten war ich faul, die Outfits übertrafen meine Besuche. Nun stauben sie ein“, sagt Javed Mohammad, 28.
Designerteile nach einem Tiefpunkt
Sie wissen nicht, warum: Nach einem Chef-Anschiss oder Beziehungsstreit landen sechs Overalls im Schrank – obwohl Sie keine tragen.
Heena Dadhwal, 34: „Nach einem Streit mit meinem Mann kaufte ich sechs Skaterkleider in Rotnuancen. Er grinste bei jeder Lieferung – zurückgeben unmöglich. Sie hängen ungetragen da.“