Als passionierter Gärtner wissen Sie: Der Anbau aus Samen bietet enorme Vorteile. Viele Pflanzen gedeihen optimal direkt vom Samen in der Erde, es ist kostengünstig, Sie kennen die Herkunft genau – und es macht einfach Spaß.
Für detaillierte Einblicke haben wir die renommierte Expertin Alys Fowler, Autorin und TV-Moderatorin, konsultiert. Lesen Sie ihre bewährten Tipps als erfahrene Gärtnerin mit jahrelanger Praxis.

Alys Fowlers Top-Tipps für den erfolgreichen Anbau aus Samen
– Sie können überall wachsen! Nutzen Sie Take-Away-Kartons als Samenschalen (Löcher in den Boden stanzen) oder schneiden Sie den Boden aus großen, durchsichtigen Plastikflaschen, um Mini-Cloches zu improvisieren.
– Für den Kräuteranbau: Starten Sie mit einem kleinen Kräutergarten – Oregano, Thymian und Salbei an sonnigen Plätzen pflanzen.
– Auf einer warmen Fensterbank Samen zarter Kräuter wie Basilikum und Koriander säen, auspflanzen, sobald sie groß genug sind und nach den letzten Frösten.
– Schnittlauch direkt in den Garten säen, wenn die Erde warm ist, oder große Töpfe teilen für Wegeinfassungen.
– Im Frühling harte Einjährige säen wie Liebe im Nebel, Kornblumen und Ringelblumen – direkt ins Beet streuen. Für Dauerblüte alle 14 Tage über 8 Wochen nachsäen.
– Frühe Freilandaussaat beschleunigen: Abdecken mit Gartenvlies, Cloches oder einer auf Ziegeln erhöhten Glasscheibe.
– Salatsorten wie ‘Salad Bowl’: Innerhalb weniger Wochen ernten. Auf sonniger Fensterbank keimen lassen, bei 5 cm Höhe im Frühbeet abhärten und in warmen Boden pflanzen.
– Selbst aussäende Pflanzen etablieren wie Granny’s Bonnets, Alchemilla, Ehrlichkeit, Schlafmohn oder süße Rucola. Samen im Frühling oder Herbst auf nackte Erde streuen – sie kommen jährlich zurück.
Alys Fowler: Die Expertin im Portrait

Alys Fowler, passionierte Autorin und TV-Moderatorin, schwärmt vom Anbau aus Samen – sei es essbare Blumen oder Gemüse. In ihrem Garten dominierten anfangs Stauden wie orientalischer Mohn, Astrantia, Centaurea und Sedum, doch einjährige Pflanzen und Gemüse übernahmen. „Freunde staunen jährlich über die Veränderung – unvermeidlich bei vielen Einjährigen“, sagt sie.