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Lilienkäfer bekämpfen: Experten-Tipps für effektiven Schutz Ihrer Lilien

Scharlachrote Lilienkäfer (6–8 mm lang) mit schwarzen Köpfen fressen Blätter, Blüten und Samenkapseln von Lilien und anderen Liliengewächsen. Verwechseln Sie sie nicht mit Marienkäfern. Von April bis September legen die Käfer Eier auf die Blattunterseiten. Nach etwa einer Woche schlüpfen rotbraune, madenartige Larven, die sich von denselben Pflanzenteilen ernähren wie die Adulten. Um Fressfeinde abzuschrecken oder sich zu tarnen, bedecken die Larven sich mit eigenen nassen, schwarzen Exkrementen.

Lilienkäfer sind auffällige Insekten, doch sie können Lilien, Perlmuttlilien und Riesenlilien (Cardiocrinum) bis auf wenige kahle Stängel zerstören. Schauen Sie sich dieses kurze Quick-Tipps-Video mit dem Entomologen Richard „Bugman“ Jones an – er gibt praxisnahe Ratschläge zum Umgang mit Lilienkäfern:

Symptome eines Lilienkäfer-Befalls

Lilienblätter erscheinen zerfetzt und oft mit braunschwarzem Kot bedeckt.

Wo finden Sie Lilienkäfer?

Auf Lilien, Perlmuttlilien und Salomons Siegel.

Biologische Bekämpfung von Lilienkäfern

Entfernen Sie Maden und Adulten sofort manuell. Die Käfer lassen sich leicht abschütteln – legen Sie Zeitungspapier unter die Pflanzen, um sie aufzufangen. Zertrat sie schnell, bevor sie davonfliegen.

Chemische Bekämpfungsmethoden

Bei ersten Befallsanzeichen die Pflanzen mit Sonnenblumenöl besprühen. Diese Methode wirkt besonders gut gegen Larven.