Moos wächst bevorzugt unter schwierigen Bedingungen, wo andere Pflanzen struggeln. Es besiedelt verdichtete Böden, Bereiche mit schlechter Drainage, geringer Fruchtbarkeit, zu wenig Licht, extremen pH-Werten oder wenn Gras zu kurz gemäht wird. Sobald es Fuß gefasst hat, breitet es sich rasch aus und verschandelt den Rasen.
Symptome
Moos tritt in dichten, ausbreitenden, federnden Flecken auf, die das Graswachstum behindern.
Wo finden Sie es?
Im ganzen Garten, besonders auf Rasenflächen.
Biologische Maßnahmen
Optimieren Sie die Wachstumsbedingungen, damit Gras Moos verdrängen kann. Düngen Sie gezielt, mähen Sie nicht zu eng und vertikutieren Sie im Herbst sowie Frühling mit einem Federrechen. Bei verdichteten Böden lüften Sie mit einer Gabel und füllen mit sandigem Kompost für bessere Entwässerung. In Schattenbereichen säen Sie schattentolerante Grassorten oder rollen passenden Rasen aus.
Chemische Bekämpfung
Im Frühling oder Frühherbst ein Markenprodukt mit Eisensulfat verwenden. Nach 2–3 Wochen, wenn Moos schwarz ist, mit Federrechen entfernen. Bei windstiller Witterung anwenden, um Nachbarpflanzen zu schützen.
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