natürliche Schwimmbäder – auch Naturschwimmteiche genannt – sind perfekt für den großen Garten. Das Schwimmen in klarem, biologisch gefiltertem Wasser ist ein unvergleichliches Erlebnis. Angesichts aktueller Trends weg von türkisblauen Designpools und gesundheitlicher Bedenken gegenüber Chemikalien ist die Nachfrage nach Naturschwimmbädern höher denn je.
„Natürliche Pools werden zur ersten Wahl für Hausbesitzer“, betont Joel Scott von Clear Water Revival (öffnet in neuem Tab), einem Spezialisten für innovative Filtertechnologie.
Studien belegen die gesundheitlichen Vorteile chlorfreier Pools für Schwimmer und Umwelt. Naturschwimmbäder müssen nur einmal gefüllt und gelegentlich nachgefüllt werden.
Wie baut und pflegt man ein Naturschwimmbad richtig? Bei der Planung solcher Projekte ist Fachwissen unerlässlich. Hier die wichtigsten Infos.
Wie baut man ein Naturschwimmbad?

Für den Bau eines Naturschwimmbads empfehlen wir Spezialisten. Grundsätzlich graben Sie ein Loch mit flachem Boden aus (ca. 1,8 m tief), errichten Fundamente und Wände, fodern es mit einer professionellen Teichfolie aus. Zu- und Abläufe, Filter und eine gute Drainage sind essenziell, um Überschwemmungen durch Regenwasser zu vermeiden. Planen Sie zudem sichere Poolzäune ein.
Welche Form sollte ein Naturschwimmbad haben?
Ein Naturschwimmbad wirkt wie ein natürlicher Teich: unregelmäßig geformt, ohne scharfe Kanten. Man unterscheidet natürliche von „lebenden“ Pools, die rechteckiger sind, aber mit Bepflanzung und Filterung funktionieren.
Wie groß sollten Naturschwimmbäder sein?
Für ein Tauchbad reicht eine gewisse Größe, zum Schwimmen sollten sie mindestens 200 Quadratmeter umfassen. Rechnen Sie mit Platz für Zäune, Pooldeck und Filterpflanzen, die Reinigung und Ästhetik fördern.
Wo stellt man ein Naturschwimmbad auf?
Fast überall im Garten, aber nicht im tiefsten Punkt, um Regenwasserablauf zu vermeiden. Etwas Schatten (ca. ein Viertel des Tages) ist ideal, ergänzt durch Poolbeschattungen.
Wie bleiben Naturschwimmbäder sauber?
Wasser zirkuliert durch Kiesfilter oder Pflanzen, die Nährstoffe und Erreger binden. Flache Regale mit Sauerstoffpflanzen um den Rand helfen. Nützliche Bakterien zersetzen organisches Material – ohne Chemikalien, mit 50 % weniger Wartung und Energiekosten als konventionelle Pools.

Sind Naturschwimmbäder warm?
Wie natürliche Gewässer variiert die Temperatur mit der Tiefe. In Untiefen erreichen sie an warmen Tagen ca. 27 °C.
Sind Naturschwimmbäder schwer zu pflegen?
Die Regenerationszone mit lokalen Pflanzen filtert das Wasser. Zwei Pumpen reichen und können unauffällig platziert werden – kein separates Pumpenhaus nötig.
Wie viel kostet die Installation eines Naturschwimmbads?
Ab ca. 3,25 m² Fläche, abhängig von Lage und Zugang. „Die Kosten ähneln denen eines gefliesten Pools“, sagt Cate Statham, Senior Chartered Building Surveyor bei Knight Frank (öffnet in neuem Tab). „Laufende Kosten sind minimal, da keine Heizung oder Abdeckung nötig. Achten Sie auf Sicherheit wie Zäune.“
Riechen Naturschwimmbäder?
Bei guter Filterung und Pflege riechen sie neutral – kein Chlorgeruch.
Können Fische in Naturschwimmbädern leben?
Ja, sie halten das Wasser sauber. Fachleute beraten zu Art und Menge.
Ziehen Naturschwimmbäder Wildtiere an?
Sie ergänzen Wildgärten perfekt und locken Insekten, Vögel, Frösche. Bei guter Zirkulation meiden Mücken den Pool. Schlangenabweisende Pflanzen halten ungebetene Gäste fern.