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Dusche abdichten: Der einfache DIY-Leitfaden für ein frisches, wasserdichtes Finish

Das Abdichten einer Dusche ist eine essenzielle Heimwerkerfähigkeit, die Sie regelmäßig anwenden sollten, um Ihr Badezimmer dauerhaft frisch und trocken zu halten. Mit der Zeit sammeln sich Schmutz und Kalk in den Fugen an, oder die alte Dichtmasse bricht zusammen und lässt Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen.

Die gute Nachricht: Dusche abdichten ist unkompliziert und schnell erledigt – ideal, um es parallel mit dem Erneuern von Fliesenfugen zu machen. Widmen Sie Ihrem Wochenende ein paar Stunden für diesen effektiven Schutz.

Dusche abdichten: So geht's Schritt für Schritt

Haben Sie schon mal eine Badewanne abgedichtet? Perfekt! Ansonsten ist es auch für Einsteiger machbar. Mit etwas Geduld, Standardwerkzeugen und unseren Profi-Tipps klappt's reibungslos. Achtung: Nach dem Auftragen braucht die Silikondichtmasse 1–2 Tage zum Aushärten – Dusche tabu!

Benötigte Materialien:

  • Gebrauchsmesser oder Teppichmesser
  • Rasiermesser
  • Pinzette oder Spitzzange
  • Saubere Tücher
  • Papierhandtücher
  • Essig
  • Brennspiritus (denaturierter Alkohol)
  • Bleichlösung oder Schimmelentferner
  • Malerband – Scotch Universal Masking Tape wird bei Amazon hoch bewertet (wird in neuem Tab geöffnet)
  • Dichtungsschaber – wir mögen diesen Allzweck-Kunststoff-Rasierklingenschaber (öffnet sich in neuem Tab)
  • Dichtungsentferner – Orange-Sol De-Sovl-it Contractors Solvent (wird in neuem Tab geöffnet) ist sehr effektiv
  • Nicht scheuerndes Pad
  • Badezimmerabdichtung (Silikon) und Kartuschenpistole
  • Dichtungsschaber, Glätter und Profilwerkzeuge
  • Schutzhandschuhe (Brille – optional)
  • Staubtuch

1. Oberfläche vorbereiten

Arbeiten Sie an einer komplett trockenen Dusche: Nach der Nutzung Fenster öffnen, damit Feuchtigkeit entweicht. Flächen mit Tuch oder Papierhandtüchern abwischen und idealerweise über Nacht trocknen lassen.

Bei hartem Wasser Kalkablagerungen lösen: Schutzkleidung an, Papiertücher mit Essig getränkt ca. 30 Minuten einwirken lassen. Regelmäßig prüfen, ob Oberflächen unbeschädigt bleiben. Dann spülen und trocken wischen – Essig spart chemische Mittel.

2. Alte Dichtmasse entfernen

Staubtuch in die Dusche legen, um Rückstände aufzufangen und Kratzer zu vermeiden. Dichtungsentferner auftragen (innen und außen), Wartezeit einhalten (bis zu 3 Stunden), dann mit Kunststoffschaber abkratzen.

Alternativ: Vorsichtig mit Messer oder Plastikschaber arbeiten, Reste mit Pinzette ziehen oder erneut einweichen. Abschließen mit nicht scheuerndem Pad oder Alkohol-Tuch bei empfindlichen Flächen.

3. Auf das Abdichten vorbereiten

Schimmel bekämpfen: Bleichmittel-Wasser-Mischung auftragen, abspülen. Nach Trocknen Fugen mit Brennspiritus-Tuch reinigen. Malerkrepp mit schmalem Spalt entlang der Fugen kleben für präzise Perlen.

4. Dusche abdichten

Oberfläche muss staub- und fettfrei trocken sein. Kartuschenende abschneiden, Düse bei 45° anspitzen. „Zuerst klein schneiden – bei Bedarf nachjustieren“, rät Beth Pearce, Category Manager Construction bei B&Q (wird in neuem Tab geöffnet).

Düse aufschrauben, Kartusche in Pistole laden. „Üben Sie für gleichmäßige Perlen: Wenige Handgriffe, und es fließt perfekt“, sagt Beth.

Dichtmasse entlang Fugen ziehen, gleichmäßig dosieren. Mit Glätter oder seifigem Finger glätten, Krepp entfernen. Silikon bildet schnell Haut, härtet aber 1+ Tag aus – Packungsanweisungen beachten.

Was passiert, wenn Sie über alte Dichtmasse abdichten?

Mehrschichtige, klumpige Reste fördern Wasseransammlungen und Schimmel. Besser alles entfernen für ebenen, langlebigen Halt.

Welche Dichtmasse für die Dusche?

Silikon ist ideal: Wasserdicht, schimmelresistent und für Bäder optimiert. Oberfläche muss trocken sein für perfekten Halt.