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Katzenkot und zerstörte Gärten: Warum Vermieter in NSW vor mehr Haustierrechten zurückschrecken

Andy Bigham räumt noch immer, fünf Wochen nach dem Auszug seines Mieters, sein Grundstück an der NSW Central Coast auf.

„Überall lag Müll, und dazwischen war Katzenkot verstreut“, berichtet Andy.

„Ich musste zweimal eine Schädlingsbekämpfung durchführen, um die Kakerlaken und Insekteneier loszuwerden, die zurückgeblieben waren.“

Er gibt zu, dass nicht nur die Katze das Problem war, schließt aber zukünftige Vermietungen an Haustierbesitzer aus.

Viele Vermieter sind skeptisch gegenüber geplanten Gesetzesänderungen, die Mietern in NSW mehr Rechte für Haustiere einräumen sollen.

Die Landesregierung will Ende des Monats die Öffentlichkeit zu möglichen Änderungen befragen.

Ein Sprecher von NSW Fair Trading erklärt: Je nach Feedback könnten Regelungen wie in anderen Bundesstaaten folgen.

In Victoria dürfen Vermieter beispielsweise einem Mieter kein neues Haustier aus unangemessenen Gründen verweigern.

„Forschungsschätzungen zeigen, dass rund 70 Prozent der australischen Haushalte ein Haustier besitzen – ein Zeichen für die große Bedeutung des Haustierbesitzes in Australien“, so der Sprecher von NSW Fair Trading.

Katzenkot und zerstörte Gärten: Warum Vermieter in NSW vor mehr Haustierrechten zurückschrecken

Gute und schlechte Erfahrungen

Kate Burgess erlitt in ihrem Mietobjekt in Randwick massive Schäden: Eine Katze nutzte jeden Raum als Toilette.

„Die Teppiche mussten komplett ersetzt werden, was uns hohe Kosten bescherte“, sagt Kate.

Jahre später änderte sie ihre Haltung jedoch, als ein Paar mit Hund einzog.

„Der Mieter war Tierarzt und wusste, wie man Tiere und Eigentum schont – das klappte einwandfrei.“

Vermieterin Monica Hook betont: Es kommt nicht nur auf die Tierpflege an, sondern auch darauf, ob der Makler gründlich prüft.

Nach ihrer Auslandsreise fand sie ihren Hinterhof als „Mondlandschaft“ vor.

„Überall waren Löcher gegraben“, beschreibt Monica.

Sie hatte ideal wirkenden Mietern einen kleinen Hund erlaubt – es stellte sich ein Rottweiler oder Dobermann heraus.

Ihre Agentur half nicht weiter.

Kürzlich ließ sie einer Frau mit einem 10 Jahre alten Malteser einziehen.

„Diesmal forderte ich Fotos und mehr Infos. Der Hund hat nie Schaden angerichtet“, sagt Monica.

„Ich würde gerne an Haustierbesitzer vermieten, solange sie die Wohnung pflegen.“

Pet Bonds – Kautionen für Haustierschäden – werden oft gefordert, sind in NSW aber derzeit illegal.