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Lavendel trocknen: So erhalten Sie den intensiven Duft länger und nutzen die Pflanze vielseitig

Lavendel ist eine der vielseitigsten Gartenpflanzen. Durch richtiges Trocknen wird sie länger haltbar und entfaltet ihr Potenzial als Duft- und Heilmittel voll aus. Als passionierter Gärtner teile ich hier bewährte Tipps, worauf es ankommt.

Für viele ist Lavendel vor allem eine attraktive Zierpflanze. Tatsächlich eignet er sich hervorragend als Duft- und Heilkraut: Sein Aroma wirkt beruhigend, innerlich genommen fördert es die Konzentration. Zudem schreckt Lavendel Motten ab – ideal für selbstgemachte Anti-Motten-Beutel zum Kleiderschutz.

Lavendel trocknen: Der optimale Erntezeitpunkt

Ernten Sie die Blütenstände, sobald die ersten Blüten aufgehen. Dann ist die Duftstoffkonzentration am höchsten. Schneiden Sie etwa 10 Zentimeter unter den Blüten ab. Am besten vormittags, wenn der Tau getrocknet ist.

Lavendel trocknen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

So gelingt das Trocknen zuverlässig:

  • Binden Sie die Stängel zu kleinen Sträußen zusammen.
  • Hängen Sie sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort auf, geschützt vor starker Hitze.
  • Lassen Sie sie 1–2 Wochen trocknen, bis die Blüten trocken und leicht zerbröseln.
  • Nehmen Sie die Sträuße ab. Streifen Sie bei Bedarf die Blüten ab – je nach geplanter Verwendung.

Schützen Sie den Lavendel unbedingt vor direkter Sonne und Hitze, da beides den Duft mindert. Trocknen Sie niemals im Backofen!

Profi-Tipp: Alternativ breiten Sie die Blüten locker auf einer Darre oder einem Gitter aus.