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Lavendel pflanzen und pflegen: Experten-Tipps für gesunde, duftende Pflanzen

Aus jahrelanger Praxis im Gartenbau wissen wir: Lavendel begeistert mit seinem intensiven Duft, wirkt heilend und vertreibt Insekten. Hier teilen wir bewährte Tipps zum Pflanzen und Pflegen.

Der Lavendel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird dort wegen seines aromatischen Dufts intensiv für die Parfümindustrie angebaut.

Er duftet herrlich, sieht wunderschön aus und bietet mehr: Sein Aroma zieht Bienen und Schmetterlinge an, versorgt sie mit Nektar und Pollen, hält aber Mücken, Blattläuse und Motten fern.

Lavendel wird 30 bis 60 Zentimeter hoch und kann bei richtiger Pflege mit regelmäßigem Schnitt bis zu 30 Jahre alt werden. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie das gelingt.

Lavendel richtig anpflanzen

  • Standort und Boden: Lavendel ist extrem anspruchslos. Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Platz mit sandigem, nährstoffarmem Boden. Da er Frostempfindlich ist, eignet sich ein Standort an einer Hauswand ideal – sie speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts ab.
  • Kübel oder Beet: Er gedeiht ebenso im Kübel wie im Freiland (oder in einem Holzwürfel wie dem „Ecocube“ bei Avocadostore).
  • Vorziehen aus Samen: Ziehen Sie Samen im Frühling vor. Ab Mai, nach dem letzten Frost, pflanzen Sie sie aus. Praktischer: Kaufen Sie vorgezogene Jungpflanzen im Fachhandel.
  • Abstand: Pro Quadratmeter reichen vier bis sechs Pflanzen.
  • Frostschutz: Nur wenige Sorten sind winterhart, wie der „Echte Lavendel“. Wählen Sie solche aus, besonders für den Garten. Im Winter schützen Sie den Wurzelbereich mit Rindenmulch oder Tannenzweigen.

Lavendel pflegen: Wenig Aufwand, großer Ertrag

Lavendel ist eine der genügigsten Pflanzen – kein grüner Daumen erforderlich.

  • Dünger: Er braucht fast keinen. Falls doch, verwenden Sie nur stickstoffarmen Dünger.
  • Gießen: Trockenperioden erträgt er gut, solange kein Staunässe entsteht. Gießen Sie sparsam, damit Wasser gut abfließt.
  • Schädlinge: Der starke Duft hält Blattläuse und Co. fern.
  • Krankheiten: Sehr robust, aber Staunässe führt zu Wurzelfäule und Pilzbefall (braun-schwarze Blättchenflecken). Guter Drainage verhindert das.