Blähton aus expandiertem Ton ist bei Hobbygärtnern beliebt und verbessert die Bodenqualität nachweislich. Basierend auf jahrelanger Praxis zeigen wir Ihnen, wie Sie Blähton gezielt einsetzen, damit Pflanzenwurzeln optimal wachsen.
Blähton entsteht durch Erhitzen kalkarmen, eisenhaltigen Tons auf etwa 1.000 °C zu porösen Granulatkügelchen. Im Gegensatz zu herkömmlicher Blumenerde speichert es keine Nährstoffe selbst – diese gelangen direkt zu den Wurzeln. Viele Gärtner mischen es daher mit Erde für besseren Halt und Drainage.
Die Wirkungsweise von Blähton
Bei Sukkulenten ist Blähton unschlagbar: Es verhindert Staunässe, indem es die Erde stabilisiert und Schimmelbildung am Topfboden ausbleibt. Die porösen Kügelchen saugen Wasser auf und geben es langsam ab, was die Nährstoffversorgung erleichtert. Mischen Sie Dünger einfach ins Gießwasser – präzise Kontrolle garantiert.
Blähton richtig im Garten anwenden
Professionell eingesetzt, revolutioniert Blähton Ihr Gärtnern:
- In Töpfen, Kübeln und Blumenkästen: Füllen Sie den Boden mit mittelgroßen Blähtonkügelchen und decken Sie mit Blumenerde auf. So entsteht perfekte Drainage gegen Staunässe.
- Im Gartenboden: Mischen Sie 5 bis 10 % Blähton unter, ideal bei festem Lehm – der Boden lockert sich auf und wird durchlässiger.
- Für Hydrokulturen und Bäume wie die Yucca-Palme: Lange Wasserwurzeln finden Halt zwischen den Kügelchen. Kein Schimmelrisiko, schädlingsarm und langlebig – Austausch meist unnötig.