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Babykleidung richtig waschen: Tipps vor der Geburt und im Babyalltag

Das Waschen der Babykleidung schützt die empfindliche Haut Ihres Babys zuverlässig. Unsere bewährten Tipps aus der Praxis helfen Ihnen, Zeit und Aufwand zu sparen und hartnäckige Flecken effektiv zu entfernen.

Babykleidung richtig waschen: Warum das so wichtig ist

Vor dem ersten Tragen sollten Sie Babykleidung immer waschen – idealerweise die komplette Erstlingsausstattung noch vor der Geburt. So entfernen Sie Rückstände wie Chemikalien aus Färbung oder Imprägnierung sowie sonstige Stoffe, mit denen die Kleidung während Produktion, Lagerung oder im Handel in Berührung gekommen sein könnte.

Familien mit Baby stehen oft vor wahren Wäschebergen, bei denen hartnäckige und müffelnde Flecken üblich sind. Viele greifen da zu stark chemischen Waschmitteln oder duftenden Weichspülern. Doch Vorsicht ist geboten: Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) und die European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF) warnen, dass Duftstoffe in Waschmitteln und Weichspülern chronische Allergien wie Neurodermitis oder Asthma nicht nur verschlimmern, sondern sogar auslösen können.

Vor dem Waschen: Bewusst Babykleidung kaufen

Schon beim Kauf können Sie viel vorab tun: Schadstofffreie Babykleidung erkennen Sie an renommierten Textil-Siegeln wie dem IVN Best Siegel. Ein Blick auf das Pflegeetikett erleichtert das Waschen enorm:

  • Wählen Sie Babykleidung, die bei 30 bis 60 Grad maschinenwaschbar ist – so entfällt Handwäsche.
  • Für empfindliche Textilien oder Naturmaterialien wie Seide und Wolle: Manche erfordern Handwäsche, oft reicht aber ein Fein- oder Wollwaschprogramm.
  • Baby-Bettwäsche sollte bei 60 Grad waschbar sein – erst dann werden Keime sicher abgetötet. Besonders bei Milchspucke, Erbrochenem oder Stuhl notwendig. Auch Kot von Hausstaubmilben kann sich ansammeln.
  • Stoffwindeln waschen Sie gründlich bei 60 Grad. Mehr Infos: Stoffwindeln: Vor- und Nachteile und worauf du beim Kauf achten solltest

Babykleidung waschen – mit Bio-Waschmittel

Spezielle Waschpulver oder -flüssigkeiten für Babys mit Angaben wie „sensitiv“ oder „duftfrei“ sind häufig, aber keine geschützten Begriffe. Prüfen Sie Inhaltsstoffe auf Schadstoffe für Baby und Umwelt: Vermeiden Sie Phosphate, Konservierungsstoffe, gentechnisch veränderte Enzyme, Tenside auf Erdöl-Basis, Parfum und Mikroplastik.

Renommierte Prüfsiegel erleichtern die Wahl nachhaltiger, schadstoffarmer Produkte. Auch Waschnüsse sind eine natürlich reizstoffarme Alternative.

Übrigens: Babykleidung wird im energieeffizienten Trockner besonders weich. Lufttrocknen spart jedoch noch mehr Energie.

Bestenliste: Nachhaltige Kindermode: Die besten Labels
  • Platz 1hessnatur

    4,1

    152

    Detailhessnatur**

  • Platz 2Living Crafts

    4,2

    10

    DetailLiving Crafts**

  • Platz 3Maas Natur

    4,2

    6

    DetailMomox Fashion (gebraucht)**

  • Platz 4Waschbär Versand

    2,5

    58

    DetailWaschbär**

  • Platz 5Lana Natural Wear

    5,0

    3

    DetailAvocadostore**

  • Platz 6Engel

    4,7

    3

    DetailAvocadostore**

Babykleidung mit Gallseife vorbehandeln

Auch bei starken Verschmutzungen sind chemische Fleckenentferner unnötig. Gallseife, hergestellt aus Rindergalle und Kernseife, entfernt nahezu jeden Fleck natürlich.

Optimal wirkt sie bei frischen Flecken: Befeuchten Sie die Stelle, reiben Sie Gallseife ein und lassen Sie 5 bis 10 Minuten einwirken. Dann waschen Sie in der Waschmaschine – ökologisch bei niedriger Temperatur.

Achtung: Gallseife enthält Rindergalle und ist nicht vegan.

Babyöl gegen Karottenbrei-Flecken

Karottenbrei ist ein Baby-Klassiker – und leider auch fleckenstark durch das enthaltene Beta-Carotin in den Karotten.

Chemie bleibt überflüssig: Als fettlösliches Beta-Carotin lässt es sich mit Babyöl vor dem Waschen einfach entfernen. Das Öl spült sich anschließend problemlos aus.