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Basilikum erfolgreich überwintern: 3 bewährte Tipps von Gärtner-Experten

Aus unserer langjährigen Praxis als Gärtner wissen wir: Basilikum lässt sich unter optimalen Bedingungen problemlos überwintern. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt, damit Ihre Pflanze die kalten Monate vital übersteht.

Das mediterrane Kraut Basilikum verträgt keinen Frost. Bei sinkenden Temperaturen geht es im Freien ein. Mit den richtigen Maßnahmen – passender Temperatur und ausreichend Licht – bringen Sie es jedoch sicher durch den Winter. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie's geht.

Wichtiger Hinweis: Basilikum treibt im Winter neue Blätter aus, doch ernten Sie nur sparsam oder gar nicht. Das Wachstum ist reduziert und beansprucht die Pflanze stark. Zu viel Ernte kann sie schwächen.

Basilikum überwintern: Den Topf optimal vorbereiten

Bringen Sie die Pflanze rechtzeitig ins Haus. Bei Topfpflanzen ist das einfach; Beetpflanzen müssen ausgegraben und umgetopft werden. Zusätzliche Schutzmaßnahmen steigern die Erfolgschancen. So gehen Sie vor:

  1. Nehmen Sie einen Topf mit 20 cm Durchmesser. Legen Sie eine gewölbte Tonscherbe auf den Boden für besseren Abfluss.
  2. Errichten Sie eine 5 cm hohe Drainageschicht aus Kies oder Blähton gegen Staunässe.
  3. Füllen Sie nährstoffreiche Blumenerde ein. Als Starkzehrer profitiert Basilikum davon mehr als von Kräutersubstrat.
  4. Setzen Sie die Pflanze ein, Wurzelballen knapp unter dem Rand, Erde vollständig drumherum.
  5. Drücken Sie die Erde sanft fest.
  6. Gießen Sie großzügig an.

Basilikum überwintern: Der ideale Standort

Solange es über 10 °C bleibt, steht der Topf balkon- oder terrassentauglich. Bei Kälte ins Haus damit.

Perfekt: Südfensterbank mit viel Licht. Stellen Sie sicher, dass das Fenster dicht ist – Zugluft schadet. Halten Sie 15–20 °C durchschnittlich.

Basilikum-Pflege im Winter: So bleibt es gesund

Der Standort ist entscheidend, doch ohne Pflege scheitert selbst er. Sorgen Sie konsequent für Folgendes:

Gießen Sie regelmäßig, Erde feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Lieber öfter wenig als selten viel. Bei hängenden Blättern nachgießen.

Achtung: Blätter nicht benetzen, auch nicht bei Schlappheit.

Als Starkzehrer düngen Sie alle 4–6 Wochen mit organichem Dünger.