Wenn Sie Ihre Zimmerpflanzen in Terrakottatöpfen pflegen, haben Sie vielleicht diesen kreidigen, weißen Belag außen bemerkt. Keine Sorge – das ist harmlos. Und mit ein paar Tricks lassen sich diese Ablagerungen vermeiden oder entfernen, falls der rustikale Look nicht Ihr Stil ist. Hier erklären wir, warum das passiert, und geben bewährte Tipps von Expertin Kierslyn Kujawa.
Warum entsteht dieser weiße Belag?
Kierslyn Kujawa, Markenbotschafterin bei Earth's Ally und Pflanzenexpertin hinter PlantedinPots, kennt das Problem genau: Der Belag ist eine Folge aus dem porösen Material der Töpfe und dem Gießwasser.
„Das poröse Material leitet überschüssige Feuchtigkeit ab und hinterlässt die Mineralien aus dem Wasser“, erklärt sie. Leitungswasser enthält oft Salze und Mineralien, die sich ablagern. Terrakotta „atmet“ diese Feuchtigkeit aus, was den Belag verursacht. Bei viel Feuchtigkeit kann sogar Schimmel entstehen – der wirkt unscharf, nicht kalkig.
Kujawa beruhigt: „Das weiße Zeug ist normalerweise kein Grund zur Panik.“ Und gegen das Aussehen hilft Folgendes:
So entfernen oder vermeiden Sie den Belag:
1. Wechseln Sie zu nicht-porösen Töpfen.
Glas oder Keramik sind undurchlässig und vermeiden Ablagerungen. Mögen Sie Terrakotta? Versiegeln Sie es mit speziellem Lack oder Tonversiegelung, damit Feuchtigkeit nicht entweicht.
2. Optimieren Sie Ihr Gießwasser.
Nutzen Sie destilliertes oder Regenwasser, um Mineralien zu vermeiden. Lassen Sie Leitungswasser über Nacht stehen, damit sich Gase lösen – idealerweise aber destilliert. Bei Schimmel gießen Sie seltener.
3. Reinigen Sie den Topf einfach.
Pflanze herausnehmen, mit Wasser-Essig-Mischung (1:1) und grober Bürste schrubben. Geht kinderleicht und macht den Topf wie neu.
Zum Abschluss.
Die Ablagerungen schaden Ihren Pflanzen nicht, stören aber optisch. Wählen Sie destilliertes Wasser oder schrubben Sie bei Bedarf – Ihre Töpfe strahlen wieder.