Neben dem Boom bei Bananenbrot und Sauerteig-Starter in den letzten Monaten haben viele seit den Lockdowns etwas Besonderes hinzugewonnen: ihre Zimmerpflanzen. Für unzählige Menschen sind sie zu treuen Begleitern geworden – oft in jedem Raum des Hauses präsent.
Die Zero-Waste-Expertin Lauren Singer erklärt, warum Zimmerpflanzen plötzlich Priorität haben: Sie vermitteln ein Gefühl von Kontrolle, nach dem viele in dieser ungewissen Zeit hungern. Tatsächlich gibt es drei konkrete Aspekte der Pflanzenpflege, die uns helfen, geerdet zu bleiben und Herrschaft über unsere unmittelbare Umgebung zu spüren.
So helfen Zimmerpflanzen, die Kontrolle zu wahren
Während große Einflüsse wie das Wetter den Jahreszeiten folgen, bieten Zimmerpflanzen einen faszinierenden Mikrokosmos des Wandels. „Sie erinnern mich schön daran, dass die Zeit vergeht“, sagt Singer über ihre Pflanzen, „denn ich sehe, wie sie wachsen und sich verändern.“
Noch mehr: Die Pflege lehrt Achtsamkeit für die Umgebung und fördert Präsenz, da Pflanzen vollständig von uns abhängen. Regelmäßiges Gießen stärkt zudem die Morgenroutine – ein Ritual, das vielen gerade guttut.
Drittens schafft die Pflege Sinn: Das Wachstum hängt direkt von unserem Handeln ab. „Pflanzen zu kultivieren gibt Zweck, und gerade jetzt brauchen wir alle mehr Sinn und Kontrolle“, betont Singer. „Leben zu nähren, schenkt uns das Gefühl der Macht, das vielen fehlt.“
Lust auf Grün? Hier sind bewährte Empfehlungen
Noch kein Pflanzenelternteil oder Sammlung erweitern? Wählen Sie Arten, die zu Ihrem Raum passen. Die meisten Online-Shops geben Pflegehinweise, doch Begriffe wie „helles indirektes Licht“ sind oft rätselhaft. Deshalb teilen wir Tipps von Profis für ideale Zimmerpflanzen.
Superheller Raum? Greifen Sie zur Monstera oder der vielseitigen Aloe Vera. Wenig Licht? Schlangenpflanze oder Pothos sind robust. Achten Sie aufs Gesamtsystem: Wählen Sie haustierfreundliche Sorten für Vierbeiner-Haushalte.
Bereits Dschungel-Feeling? Fünf günstige Upgrades verbessern Ihre Pflanzenroutine nachhaltig.