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Sind Ihre Haushaltsgegenstände wirklich BPA-frei? 3 Tipps von NYU-Professor Dr. Leonardo Trasande

Endokrine Disruptoren wie Bisphenol-A (BPA) sorgen bei vielen für Unruhe. Diese synthetische Chemikalie, die Östrogen im Körper nachahmt, erhöht das Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Fortpflanzungsstörungen und Autoimmunerkrankungen. BPA steckt in vielen Alltagsprodukten – doch als Kinderarzt, Bestsellerautor und NYU-Professor weiß Dr. Leonardo Trasande: Sie können Ihre Belastung minimieren. In der mindbodygreen-Podcast-Folge gibt er drei bewährte Tipps für einen BPA-armen Haushalt.

1. Prüfen Sie Konserven genau

Die Beschichtung von Dosen ist ein Hauptquelle für BPA-Exposition, warnt Trasande – ähnlich wie bei Papierquittungen. Viele Produkte werben mit „BPA-frei“, ersetzen es aber durch andere Bisphenole wie BPS oder BPF. „Ein ‚BP‘ behält die Struktur bei, die biologisch wirkt“, erklärt er. Schauen Sie nach Angaben wie „BPA- und BPS-frei“, besonders bei Tetra-Pak-Verpackungen. Für maximale Sicherheit: Greifen Sie zu Trocken- oder Tiefkühlware. „Plastikfolien geben seltener Chemikalien ab“, sagt Trasande – aber nie direkt in die Mikrowelle damit.

2. Beachten Sie die Recycling-Nummer am Plastik

Jedes Plastikprodukt trägt eine Nummer im Recycling-Symbol. „Vermeiden Sie vor allem 3, 6 und 7“, rät Trasande. Nummer 3 steht für Phthalate, 6 für Styrol (ein Karzinogen) und 7 für Bisphenole. Erhitzen Sie Plastik nie in der Mikrowelle, auch nicht bei „mikrowellengeeignet“. „Hitze löst mikroskopische Partikel, die in Lebensmittel wandern“, betont der Experte. Am besten: Plastik komplett von der Mikrowelle fernhalten.

3. Werfen Sie beschädigtes Plastik weg

Achten Sie auf Kratzer an Behältern und Flaschen. Spülmaschinen hohe Temperaturen erodieren die Schutzschicht – waschen Sie per Hand. „Sichtbare Beschädigungen bedeuten: Die Barriere ist durchlässig, Chemikalien gelangen ins Essen“, warnt Trasande. Tauschen Sie zerkratztes Plastik aus.

Zusammenfassung

BPA ist allgegenwärtig, doch smarte Gewohnheiten reduzieren Ihre Exposition. Beobachten Sie Plastiknutzung und Pflege – oder wechseln Sie zu Glasbehältern für Vorräte und Mahlzeiten.

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