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Schiefe Zimmerpflanzen? Drehen Sie sie beim nächsten Gießen – Expertenrat von Greenery Unlimited

Zimmerpflanzen können kahle Stellen entwickeln, besonders wenn sie neben einem hellen Fenster stehen. Mit der Zeit wachsen sie zum Licht hin, was freiliegende Erde hinterlässt und sie schief, spärlich oder traurig wirken lässt.

Eine einfache Zwei-Sekunden-Lösung gibt es laut Rebecca Bullene, Gründerin des renommierten Pflanzenladens Greenery Unlimited in Brooklyn: Regelmäßiges Drehen.

Warum sich Zimmerpflanzen der Sonne zuwenden

Pflanzen richten sich durch Phototropismus nach dem Sonnenlicht aus. Dies steuert das Hormon Auxin, das die Zellen zum Licht wachsen lässt – quasi der "Kapitän" des Pflanzenschiffs. Draußen umgeben 360 Grad Sonne sorgt für gleichmäßige Verteilung und gerades Wachstum.

"Drinnen kommt Licht meist nur aus einer Richtung, dem Fenster", erklärt Bullene. Auxin sammelt sich daher auf der schattigen Seite, die länger wächst, um ans Licht zu gelangen. Das Blattwerk dort wird höher und dichter, sodass die Pflanze zur Sonne neigt.

So drehen Sie Ihre Pflanzen richtig

Schiefe Pflanzen verbrauchen unnötig Energie für dieses unausgeglichene Wachstum. Regelmäßiges Drehen verteilt Auxin gleichmäßig und hält sie vital.

"Beim Drehen sorgen Sie dafür, dass jeder Teil Licht abbekommt – für ein volles, symmetrisches Blätterdach", rät Bullene. Integrieren Sie es in Ihre Routine: "Jedes Mal beim Gießen drehe ich um eine Vierteldrehung. Das ist Standard bei mir."

Ihre Pflanzen belohnen das mit üppigen, ebenen Blättern. Wäre der Rest der Pflege nur halb so unkompliziert...