Aus unserer langjährigen Erfahrung als Gärtner wissen wir: Die Ballenbildung bei Rosen entsteht durch kühle, feuchte Witterung, vor allem an halbschattigen Plätzen. Wassergesättigte äußere Blütenblätter trocknen nicht aus, bevor die Sonne sie schädigt. Das matschige Gewebe härtet zu einer harten Hülle aus, die das Öffnen der Blüte verhindert. Eine unsichtbare, schleimige Myzelschicht verschmilzt die Blütenblätter zusätzlich. Rosen mit vielen dünnen Blütenblättern sind besonders anfällig.
Symptome
Gesund aussehende Rosenknospen schwellen an, öffnen sich jedoch nicht. Sie welken letztlich oder fallen ab.
Betroffene Pflanzen
Rosen
Biologische Bekämpfung
Schneiden Sie betroffene Knospen ab und warten Sie auf frische Nachfolger. Vermeiden Sie beim Gießen Spritzwasser auf die Knospen. Bleiben beschädigte Knospen dran, kann Grauschimmel (Botrytis) folgen und Stängel abtöten. Kürzen Sie Triebe dann auf gesundes Wachstum zurück.