Foto: Holly Stickley
Als erfahrene Gärtnerin teile ich mit Ihnen eine Lektion über Blumenzwiebeln, die ich auf die harte Tour gelernt habe – direkt aus meiner Praxis.
Letzten Herbst pflanzte ich 100 Tulpenzwiebeln in meinem eigenen Garten und rund 1.000 bei Kunden. Tulpen begeistern mich mit ihrer Vielfalt an Sorten und Farben – pure Freude! :-)
Bis Dezember lagen noch Restkisten herum: 15 Zwiebeln hier, 9 dort. Mein Plan: Sie locker in Töpfe setzen, ohne strenges Design. Der frühe Kälteeinbruch in Portland ließ mich die Kisten in die kalte Garage stellen.
Eines Nachts im frühen Dezember: Rascheln in der Garage! Unsere Katze Gwendolyn schlief im Haus. Ich verriegelte die Tür und wartete – allein mit pochendem Herzen.
Monate später, am sonnigen 7. Februar (ca. 10 °C in Portland), räumte ich die Garage. Die Restzwiebeln wirkten perfekt – doch dann: schwarzer Kot. Mäuse! Diese schnellen Nager mit ihren langen Schwänzen lösen bei mir Panik aus.
Der Schock: Schränke voller Chaos – zerrissene Pappe, Plastik und Blätter als Nestmaterial. Zarte Stauden und trockener Mulch boten ideale Bedingungen. Und die Tulpenzwiebeln? Perfektes Futter rund um die Uhr!
Stundenlange Aufräumarbeiten: Alles raus, Böden mit Bleichmittelwasser desinfiziert. Das Eintritt-Loch im Beton mit einem Ziegelstein versiegelt. Bis heute kein Neues.
Am ärgerlichsten: Ich kenne den Hang von Nagetieren zu Zwiebeln! Fortan tauche ich jede einzelne vor dem Pflanzen in eine Abwehrlösung. Lernen Sie aus meinem Fehler!
Zum Abschluss positiv: Ich freue mich auf blühende Tulpenpracht – bald schon!
Liebe Grüße,
Holly ~ Deine Bienenkönigin im The White Pear