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12 Experten-Tipps für stilvolle Spaliere und Lauben im Garten

Träumen Sie von üppigen Kletterrosen wie der Cecile Brunner, die elegant über ein stabiles Spalier ranken, ohne Ihr Dach zu erobern? Oder von einer Glyzinie, die die Fassade Ihres Hauses betont, ohne wie eine ungezähmte Wildnis zu wirken? Das Magazin Oregon Home hat renommierte Landschaftsdesigner befragt und 12 praktische Tipps für den professionellen Anbau von Kletterpflanzen zusammengestellt.

1. Denken Sie über gängige Gitter aus Baumärkten hinaus.
Innovative Spaliere und Lauben finden Sie nicht immer in der Massenware großer Ketten. "Manchmal passt ein Standardprodukt, oft braucht es aber maßgeschneiderte Lösungen", erklärt Amy Whitworth, Inhaberin von Plan-it Earth Design in Portland. Als Spezialistin für nachhaltige Gärten und kleine Flächen empfiehlt sie, bei Events wie der Cracked Pots Garden Art Show in Troutdale nachzuschauen. Mit ihrem Hintergrund in Ziergartenbau (University of Delaware), Bildender Kunst und 20 Jahren Erfahrung in Portland weiß sie: Inspiration lauert überall.

2. Installieren Sie vor dem Pflanzen ein stabiles Stützsystem für ausgewachsene Kletterer.
Kletterrosen wie Cecile Brunner (bis 6 m hoch) oder Mme. Alfred Carrière (ca. 5 m) brauchen von vornherein robuste Strukturen. David West von Structures in Landscape in Beaverton rät: "Wir bauen z. B. pulverbeschichtete Stahllauben, die Schneelasten standhalten und unter dem Laub verschwinden." So vermeiden Sie teure Abrisse nach Jahren.

3. Positionieren Sie Lauben als Blickrahmen, nicht isoliert.
"Lauben markieren Übergänge zu neuen Gartenbereichen", sagt Whitworth. Sie half einer Kundin, eine geschenkte Laube optimal umzuplatzieren – nun rahmt sie vom Haus aus den Garten ein.

4. Wählen Sie pflegeleichte Alternativen zu Holz.
Firmen wie Walpole Woodworkers (walpolewoodworkers.com) fertigen aus zellulärem Vinyl, das Holz optisch nachahmt. Whitworth schwärmt von Metallkunst von Jill Torberson (weldmetalworks.com) oder Ray Huston (503-630-2256), der recycelte Materialien nutzt.

5. Wickeln Sie Ranken nie um Stützen – leiten Sie sie gezielt.
"Glyzinien um Pfosten zu schlingen, zerstört Strukturen", warnt Whitworth. Nutzen Sie Haken für präzise Führung.

6. Passen Sie Lauben an Ihre Hausarchitektur an.
West: "Kopieren Sie Dachneigungen oder Details für Harmonie – auch aus der Ferne betrachtet."

7. Integrieren Sie Gitter in den Küchengarten als Kunstobjekte.
Torbersons Metalltomatenkäfige aus Recyclatem sind funktional und dekorativ, wie Whitworth auf einer Gartentour sah.

8. Passen Sie Pflanze und Spalier aufeinander an.
Besuchen Sie Heirloom Roses in St. Paul, Oregon: Die 30-m-Pergola mit 50 Ramblern zeigt ideale Paarungen. Whitworths Favorit: Sternjasmin wegen seiner kompakten Größe.

9. Wählen Sie Designer mit Zimmerer-Kontakten.
Whitworth kooperiert mit Profis wie Patti Perkins von P.I. Woodworkers für perfekte Umsetzung.

10. Bei dichter Bepflanzung priorisieren Sie Funktion.
"Remesh-Gitter von Oregon Wire Products sind günstig und unsichtbar unter Pflanzen", tippt Whitworth, inspiriert von Chara Alexander.

11. Vermeiden Sie Billigimporte.
Robert Jefferson von Steel Pond Studios (steelpond.de): "Meine Lauben halten Jahrzehnte, Importe nicht – schlechte Materialien, keine Handwerkskunst."

12. Seien Sie geduldig mit dem Wachstum.
West: "Eine 1991 gebaute Pergola für Monrovia ist heute vollständig mit Glyzinie bedeckt – pure Geduld zahlt sich aus."