Foto: Schüler lernen, Samenbomben herzustellen. In diesem Sommer regnet es in Kandas, Chunnas und Jammuns, und der Umweltschützer Derek Henriques nutzt die Gelegenheit, um Samen blitzschnell zu sammeln. Warum? Um Samenbomben zu basteln, die er an Freunde und Verwandte verteilt – damit sie sie auf freiem Gelände ausstreuen können. Was ist eine Samenbombe? Eine Samenbombe ähnelt einer kleinen Bombe aus einer Mischung von Bodenmaterial, meist Kompost und Lehm, in die Samen eingebettet sind. Nach dem Trocknen wird sie einfach in die Natur geworfen. „Samenbomben dienen der Wiederbepflanzung und Wiederaufforstung sensibler Ökosysteme. Sie schützen die Samen, fördern die Keimung und erhöhen die Überlebenschancen in der Wildnis“, erklärt Derek Henriques, erfahrener Umweltschützer.
Benötigte Materialien
Schlamm/Erde
Neempulver (hält Nagetiere fern)
Kuhmist
Organischer Kompost
Samen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Mischen Sie in einer Schüssel Kompost, Neempulver, Kuhdung und Ton oder Erde mit Wasser, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
2. Rühren Sie langsam Wasser ein, bis alles gut zusammenklebt.
3. Formen Sie kleine Portionen der Masse.
4. Drücken Sie eine Vertiefung hinein und legen Sie Samen hinein.
5. Rollen Sie die Masse zu festen Kugeln.
6. Lassen Sie die Samenbomben im Schatten trocknen. Sie sind einsatzbereit!