Die Pandemie und die Lockdowns haben viele Stadtbewohner zum Urban Gardening inspiriert – nicht nur als Hobby, sondern als Weg zu mehr Gesundheit und Selbstversorgung. Viele zogen Mikrogemüse und Kräuter auf Balkonen und Terrassen groß. Doch durch geschlossene Märkte fehlten oft passende Töpfe. Statt aufzugeben, entdeckten urbane Gärtner das Upcycling: Haushaltsgegenstände wurden kreativ umfunktioniert. Von alten Schuhen bis Badewannen: Überall lassen sich Pflanzen anbauen
Anu Chhabra, Modedesignerin und passionierte Stadtbäuerin, berichtet: In ihrer WhatsApp-Gruppe „Basavanagudi Terrace Group“ haben sich Anfragen zu Gartentipps in den letzten Monaten verdoppelt. „Töpfe waren im Lockdown rar, daher nutzten Gärtner, was zu Hause verfügbar war. Mehlpackungen eignen sich ideal für Gemüse, Milchpackungen für kleine Pflanzen. In der Mangosaison kamen Kisten von Bauern, die zu praktischen Pflanzbehältern wurden“, erklärt sie.
Manche wurden noch kreativer: „In unserer Nachbarschaft entstand sogar ein Wasserteich in einer alten Badewanne. Und alte Schuhe als Pflanztöpfe sieht man inzwischen überall“, ergänzt Anu.
Eimer als Hängeampeln, Takeaway-Boxen für Microgreens
Rajendra Singh, 61, leidenschaftlicher Gärtner, betont: „Wer pflanzen möchte, findet immer Gefäße. Ich habe über 200 Flaschen auf meiner Terrasse zu Töpfen umgebaut. PVC-Rohre aus dem Vorrat dienen nun als vertikale Gärten. Wichtig: Genügend Abflusslöcher für Wasser!“
Anu fügt hinzu: „Man braucht keine teuren Töpfe. Takeaway-Boxen sind perfekt für Microgreens, Eimer für Hängepflanzen, Kisten für Kompost.“
Upcycling-Ideen für Ihren grünen Fleck
* Streichen Sie Kisten bunt und stellen Sie Töpfe hinein.
* PET-Flaschen als dekorative Pflanzgefäße für den Wohnbereich.
* Liefertaschen für den Terrassengarten nutzen.