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Experten-Tipps von Adrienne Wild: So gestalten Sie einen sicheren hundefreundlichen Garten

Möchten Sie einen Hund anschaffen, lieben aber Ihren Garten? Expertin Adrienne Wild zeigt Ihnen, wie beide harmonisch zusammenleben können.

Experten-Tipps von Adrienne Wild: So gestalten Sie einen sicheren hundefreundlichen Garten

So legen Sie einen hundefreundlichen Garten an

Wenn Sie einen Hund ins Haus holen möchten, sorgen Sie dafür, dass Ihr Garten sicher und haustierfreundlich ist. Als Gartendesignerin mit jahrelanger Erfahrung weiß Adrienne Wild: Mit den richtigen Maßnahmen schützen Sie Ihren Liebling und Ihre Beete.

Fluchtwege sichern – kein Entkommen!

Der Schlüssel zu einem hundefreundlichen Garten: Alle Fluchtwege abdichten, damit Ihr Vierbeiner nicht verschwindet. Verstärken Sie Zäune und machen Sie sie stabil. In belebten Gegenden tauschen Sie Guckzäune gegen massive Paneele aus, um Ablenkungen wie Passanten zu vermeiden. Harte Sträucher entlang des Zauns dämpfen äußere Reize und beruhigen nervöse Hunde.

Für unentwegliche Ausbrecher: Zäune mindestens 1,8 m hoch und kletterresistent mit weniger starren Gittern oben. Ketten Sie Ihren Hund nie an – Strangulation und Aggression drohen.

Gegen Gräber: Installieren Sie Maschendraht vor dem Zaun, 15 cm tief eingegraben.

Clevere Hunde sind wie Kleinkinder: Lagern Sie Töpfe, Grill oder Hochbeete außer Reichweite, damit sie keine Leiter bauen.

Experten-Tipps von Adrienne Wild: So gestalten Sie einen sicheren hundefreundlichen Garten

Prüfen Sie Ihre Pflanzen auf Giftigkeit. Goldregensamen, Rhododendren- oder Azaleenwurzeln sind hochgefährlich, besonders für Gräber oder Kaufreunde.

Narzissen, Lilien und Knollen schaden in großen Mengen. Vermeiden Sie Wicken, Fingerhut, Rittersporn, Nieswurz und Akelei. Pflanzen mit Dornen wie Yucca können Augen verletzen. Mähen Sie wildes Gras früh, bevor Gräser scharfe Samen bilden – diese bohren sich in Haut, Ohren oder Nase.

Ideale Rabatten: Essbare Blumen wie Stiefmütterchen und Rosen. Sie locken Bienen, daher Backpulver-Paste (mit Wasser) für Stiche bereithalten. Nützliche Kräuter: Fenchel gegen Flöhe (auf Fell reiben), Calendula als Antiseptikum für Wunden, Thymian bei Erkältung oder Trübsal.

Hundesichere Pflanzenauswahl

Wählen Sie robuste Stauden: Taglilien, Sonnenhut, Lavendel, Salbei, Gänseblümchen, winterharte Geranien. Ziergräser und Sträucher wie Viburnum, Euonymus japonicus, Escallonia, Phormium oder Bambus halten Angriffen stand.

Kaufen Sie große Exemplare für schnelle Lückenfüllung. Bei Gräbern: Pflanzen und Jäten Sie in Abwesenheit des Hundes.



Mulch schützt Pflanzen, aber wählen Sie tierfreundlich. Kakaoschalenmulch enthält Theobromin – giftig! Besser: Rindennuggets, pfotenschonend und nicht verklebend. Kiesmulch als Abgrenzung – unangenehm für Pfoten.

Halten Sie den Garten sauber: Keine scharfen Werkzeuge, sichere Grillkohle, Teiche abdecken (Metallgitter). Biologische Pflege: Nur haustierfreundliche Schneckenköder, tote Schnecken entfernen – sie übertragen Lungenwürmer.

Hunde ignorieren Wege, markieren Säulen. Planen Sie das ein.

Saubere Geschäfte managen

Hündinnenurin vergilbt Rasen, Markieren tötet Pflanzen – mit Wasser verdünnen. Manche füttern salzarmen Tomatensaft, um Nitrat im Urin zu balancieren.

Kot ist riskant: Enthält Toxocara canis-Eier, die Jahre überleben und Erkrankungen (Fieber, Erbrechen, Augenprobleme) verursachen. Täglich entfernen und entwurmen.

Für Schutz: Reservieren Sie eine Hundezone mit erhöhter Plattform, Trinknapf – Ihr Hund fühlt sich wie der Boss!



So genießen Sie entspannt Ihren hundefreundlichen Garten. Tipps von Adrienne Wild, Gartenspezialistin.