Als erfahrener Gärtner wissen wir: Echter Rosenmehltau wird durch einen Pilz verursacht, der luftübertragene Sporen von infizierten Stängeln oder Knospen auf Rosen abgibt. Die Krankheit bricht typischerweise nach dem Überwintern aus – besonders bei trockener Erde um die Wurzeln und feuchter Luft um die Blätter. Solche Bedingungen entstehen häufig, wenn Rosen nah an Wänden oder in geschützten Lagen gepflanzt sind.
Symptome
Blätter, Knospen – oft auch Stängel und Dornen – sind mit einem feinen, weißen Pulver überzogen.
Wo tritt er auf?
Ausgesprochen häufig bei Rosen; andere Mehltaupilze befallen unterschiedliche Pflanzenarten.
Biologische Bekämpfung
Schneiden Sie infizierte Blätter oder Stängel heraus und entsorgen Sie sie (nicht kompostieren!). Wählen Sie resistente Rosensorten – unser Tipp: Fragen Sie bei seriösen Züchtern nach bewährten Empfehlungen. Halten Sie die Erde um die Wurzeln stets feucht. Bereiten Sie den Boden vor dem Pflanzen gründlich vor: Graben Sie reichlich gut verrotteten Kompost oder organischen Dünger ein. Bei etablierten Rosen sorgt eine dicke Mulchschicht um die Basis für Feuchtigkeit und Schutz.
Chemische Bekämpfung
Ab Frühjahr regelmäßig ein Fungizid mit Flutriafol einsetzen – strikt nach Packungsanweisung und vor Auftreten von Symptomen.