Giersch, Aegopodium podagraria, ist ein hartnäckiges, invasives mehrjähriges Unkraut. Es bildet rasch dichte Blättermassen, die benachbarte Pflanzen verdrängen. Besonders tricky: Die Wurzeln kriechen zwischen anderen Pflanzen hindurch und treiben aus winzigen Reststücken neu aus – jäten wird so zur Herausforderung.
Wo Sie Giersch finden
Etablierte Blumenbeete, frisch umgegrabener Boden, Risse im Pflaster, Rasenflächen.
Biologische Bekämpfung von Giersch
In bestehenden Beeten raten wir als Gartenspezialisten: Alle Pflanzen ausgraben, Wurzeln sorgfältig waschen und die cremeweißen Gierschwurzeln entfernen. Boden reinigen, bevor Sie umpflanzen. Regelmäßiges Hacken des Laubs knapp unter der Oberfläche schwächt die Pflanze nachhaltig – alle 7-10 Tage bei neuem Wachstum. Oder: Alle 10-14 Tage graben und jedes Wurzelstück entfernen.
Chemische Bekämpfung von Giersch
Systemisches Unkrautvernichtungsmittel auf das Frühlingslaub sprühen. Während der Saison alle 4-6 Wochen oder bei Nachwuchs wiederholen.