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Minierfliege: Schäden an Blättern erkennen und biologisch bekämpfen

Die charakteristischen, gewundenen Spuren in den Blättern Ihrer Pflanzen stammen von den Larven der Minierfliege, einer kleinen, dunklen Fliege. Im Sommer ritzen die Weibchen feine Kerben in die Blattoberfläche, um ihre Eier abzulegen. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Larven und tunneln sich direkt unter der Oberhaut entlang, wo sie sich von Pflanzengewebe ernähren. Nach 2–3 Wochen verpuppen sie sich im Blatt und schlüpfen als adulte Fliegen. Der Schaden wirkt meist kosmetisch, doch bei starkem Befall kann die Pflanze geschwächt werden oder absterben. Verschiedene Minierfliegenarten spezialisieren sich auf bestimmte Pflanzenarten.

Symptome

Ein labyrinthartiges Netz aus beigen oder silbrigen Gängen breitet sich direkt unter der Blattoberfläche aus.

Betroffene Pflanzen

Sträucher, Stauden, Gemüse, Obstbäume und Zierpflanzen.

Biologische Bekämpfung

Schneiden Sie befallene Blätter sofort ab, sobald die ersten Miniergänge („Wackelspuren“) sichtbar werden, und entsorgen Sie sie im Restmüll oder verbrennen Sie sie.