Dunkle Küchen machen mutig einen starken Statement-Eindruck – und dieser Raum im deVOL-Showroom am St. John’s Square ist ein perfektes Beispiel. Obwohl viele die atmosphärische Schwärze lieben, hat deVOL ihre Haberdasher-Küche radikal umgestaltet. Unsere Kreativdirektorin Helen Parker hat die oberste Etage des Firmengebäudes von einer eleganten schwarzen Oase in einen einladenden, gelbtönigen Privaten-Member-Club-Raum verwandelt. Eine faszinierende Reise zwischen gegensätzlichen Farbkonzepten – beide gleich beeindruckend. Welche gefällt Ihnen besser?
Vorher: Eine stimmungsvolle Haberdasher-Küche
Bei schwarzen Küchenideen ist dieses Stadthaus-Renovierungsbeispiel kaum zu toppen. Der Boden ist komplett in kräftigem Schwarz gestrichen, während der Raum mit dunklen Olivgrüntönen harmoniert. Ein Hauch weißer Marmor sorgt für markanten Kontrast.
Die ikonischen „nicht-küchenhaften“ Möbel der Haberdasher-Küche verleihen dem Ganzen ein Private-Members-Club-Flair – unabhängig von der Farbpalette. „Ursprünglich Mid-Century-Design, heute Ideal für multifunktionale Räume“, erklärt das deVOL-Team (öffnet in neuem Tab).
Die intensiven Töne ziehen sich über Arbeitsplatten bis in den Essbereich, der zuvor dunkel getaucht war. Bunte Buchrücken, glasierte Accessoires und eine kleine Galeriewand dienen als farbliche Highlights.
Nachher: Ein gelbtöniger Wohlfühlraum
Während dunkle Töne aktuell trenden, hat deVOL die Wände in einen subtilen Goldton getaucht. „Unglaublich, wie anders der Raum nun wirkt“, berichten sie. „Ein erdiger, warmer Gelbneutralton – heller, leuchtender und recht unkonventionell.“
Die Farbe erstreckt sich bis unters Dach und passt ideal zu handgefertigten Eichenschränken. Sie balanciert cremefarbene und weiße Akzente aus, die zuvor kontrastierten.
Diese Design-Transformation wirkt nicht nur optisch: Farbpsychologe Lee Chambers (öffnet in neuem Tab) beleuchtet die psychologischen Effekte.
„Die schwarze Küche war ein Stil-Hit, der Modernität und Raffinesse bringt“, sagt er. „Sie intensiviert Emotionen durch ihr Gewicht. In unsicheren Zeiten fühlen wärmere Neutrale einladender an – sie bieten Erdung, Weite und sanften Optimismus mit natürlichen Materialien und nostalgischen Elementen.“
Wir sind begeistert. Vorher oder Nachher – Ihre Favoritin?