Backpulver, auch Natron genannt, ist ein bewährtes Haushaltsreiniger für viele Anwendungen – von Küchenböden bis Waschbecken. Doch Experten warnen: Manche Oberflächen kann es schädigen. Hier die 5 wichtigsten zu vermeiden – und sichere Alternativen.
5 Dinge, die Sie beim Reinigen mit Backpulver vermeiden sollten – und Alternativen
"Obwohl Backpulver der ideale natürliche Reiniger scheint, kann es vielen Oberflächen schaden", warnt Jack Williams, CEO und Gründer von Handyman Reviewed (öffnet in neuem Tab). "Natriumbikarbonat, der Hauptbestandteil, verursacht durch chemische Reaktionen oft Schäden."
Als erfahrener Reinigungsexperte liste ich die kritischsten Oberflächen auf, basierend auf Profi-Empfehlungen.

1. Quarz- oder Marmor-Arbeitsplatten
Quarz und Marmor sind edle Küchenmaterialien, die Schutz verdienen. "Niemals Backpulver auf Marmor verwenden – es frisst die Versiegelung auf und lässt den Glanz vergehen", rät Jack. Reparaturen sind teuer.
Stattdessen: Spülmittel mit Wasser oder spezieller Marmorreiniger wie Amazons Bestseller Stein- und Granitreiniger (öffnet in neuem Tab).
2. Geschirr mit Gold-Finish
Goldrand-Geschirr ist eine Wertanlage. "Backpulver zerkratzt weiches Gold und entfernt die Beschichtung", warnt Jack. Dasselbe gilt für antikes Silber: Es stumpft ab, kratzt und fördert Korrosion.
Alternative: Mildes Spülmittel in warmem Wasser.

3. Hartholz
Holzböden und Möbel erfordern Sanftheit. "Backpulver greift Versiegelungen an und verursacht Verformungen", sagt Jack. Harry Virk, CEO von CleaningPro (öffnet in neuem Tab), ergänzt: "Es hinterlässt bleibende Schlieren."
Empfehlung: Seifenlauge oder Wachs wie Feed N Wax Wood Polish (öffnet in neuem Tab).
4. Gegenstände mit Rissen oder Rillen
Backpulver hinterlässt Rückstände, die in Ritzen haften bleiben – ideal für Tastaturen, Fernbedienungen oder Rohrmöbel.

5. Aluminium
"Aluminium oxidiert bei Backpulver und verfärbt sich", erklärt Jack. Direkt abspülen hilft nur bedingt.
Besser: Star Brite Aluminium Cleaner (öffnet in neuem Tab).