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Warum Ihre Matratze Rückenschmerzen verursacht – und wie Schlafexperten Linderung empfehlen

Beim Matratzenkauf steht die Schlafqualität oft im Vordergrund. Doch Schlafexperten wie Christina Heiser von Saatva betonen: Die Ausrichtung Ihrer Wirbelsäule ist ebenso entscheidend für Ihr Wohlbefinden.

Mit unzähligen Optionen von Federkern- bis Schaummatratzen ist die Wahl kompliziert. Ihre Matratze sollte jedoch nicht nur Ihren Schlafstil unterstützen, sondern auch Ihren Rücken langfristig entlasten.

Experten erklären, warum Matratzen Rückenschmerzen auslösen können – und geben praxisnahe Tipps zur Vermeidung.

Warum Ihre Matratze Rückenschmerzen verursacht

"Rückenschmerzen entstehen oder verschlimmern sich durch Faktoren wie Alterung oder Bewegungsmangel. Eine unzureichend unterstützende Matratze verstärkt schlechte Schlafpositionen, spannt Muskeln an und hält die Wirbelsäule nicht neutral ausgerichtet", erklärt Christina Heiser, Senior Content Managerin bei Saatva (öffnet in neuem Tab).

Warum Ihre Matratze Rückenschmerzen verursacht – und wie Schlafexperten Linderung empfehlen

Warnsignale: Große Vertiefungen, Risse, Klumpen oder durchstoßende Federn deuten auf Verschleiß hin. "Eine durchgelegene Matratze verschiebt die Wirbelsäule, was die Durchblutung und Muskelregeneration behindert", sagt Heiser. Das Ziel: Neutralposition für schmerzfreie Nächte.

Schlafforscher Jeff Kahn, CEO von Rise Science (öffnet in neuem Tab), stimmt zu: "Fehlende neutrale Wirbelsäulenposition verursacht Schmerzen. Verstellbare Betten oder zonierte Matratzen mit variabler Festigkeit lindern Druckpunkte, besonders beim Seitenschlaf."

Warum Ihre Matratze Rückenschmerzen verursacht – und wie Schlafexperten Linderung empfehlen

Welche Matratze ist am besten gegen Rückenschmerzen?

Die ideale Matratze ist individuell – abhängig von Körperbau und Schlafgewohnheiten. Testen Sie vor dem Kauf. Jeff Kahn rät: Beginnen Sie mit einer mittelfesten Matratze.

"Studien zeigen: Mittelfeste Matratzen reduzieren Rückenschmerzen um 48 % und steigern die Schlafqualität um 55 % – bereits nach einer Woche spürbar", sagt Kahn.

Eine Studie (öffnet in neuem Tab) bestätigt dies. Bei Budgetknappheit helfen hochwertige Matratzenauflagen. Wählen Sie zudem ein Kissen, das den Nacken neutral hält, um Nackenschmerzen zu vermeiden.

Warum Ihre Matratze Rückenschmerzen verursacht – und wie Schlafexperten Linderung empfehlen

Wie verhindern Sie Rückenschmerzen durch Ihre Matratze?

Die richtige Matratze fördert neutrale Wirbelsäulenposition. Ergänzen Sie mit optimaler Schlafhaltung, rät Jeff Kahn: "Seitenschläfer mit Rückeproblemen: Knie anwinkeln, Kissen dazwischen. Auf dem Rücken: Dünnes Kissen unter den Hüften. Vermeiden Sie Bauchlage."