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Heizkörper streichen und lackieren: Professionelle Schritt-für-Schritt-Anleitung

Aus jahrelanger Praxis als Heimwerker-Experten wissen wir: Das Streichen und Lackieren von Heizkörpern ist unkompliziert und lohnenswert. Unsere bewährte Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie vorgehen und typische Fehler vermeiden, für ein langlebiges, ansprechendes Ergebnis.

Die passende Farbe für Heizkörper finden

Der erste Schritt zum Erfolg ist die richtige Farbauswahl:

  • Wählen Sie einen speziellen Heizkörperlack, erhältlich im Baumarkt. Normale Lacke oder Farben fehlt die Hitzebeständigkeit – sie vergilben rasch und eignen sich nicht.
  • Greifen Sie zu Acryllack: Umweltfreundlich mit hohem Wasseranteil, geringem Lösemittelgehalt und geruchsarm. Sie vergilben weniger und haften auf fast allen Untergründen hervorragend.
  • Der Blaue Engel hilft bei der Suche nach besonders nachhaltigen Varianten. Es gibt eine breite Palette umweltverträglicher Lacke.
  • Standardfarben sind Weiß und Beige, aber Sie können jeden Ton im Fachhandel anmischen lassen.

Grundliche Vorbereitung zum Lackieren der Heizkörper

Bei der Lackierung können Dämpfe entstehen – halten Sie Fenster geöffnet. Schalten Sie die Heizung aus und arbeiten Sie außerhalb der Heizperiode, idealerweise im Frühling.

Vorbereitungsschritte für optimale Haftung:

  1. Abdecken Sie die Umgebung mit Malervlies gegen Lackspritzer.
  2. Schleifen Sie mit Schleifpapier ab, entfernen Sie abgeplatzten Lack und Rost.
  3. Reinigen Sie gründlich von Schmutz und Staub für bessere Haltbarkeit.
  4. Tragen Sie auf blanken oder gerosteten Stellen eine Rostschutz-Grundierung dünn mit kleinem Pinsel auf. Lassen Sie 12 Stunden eintrocknen – so verhindern Sie neues Rosten.

Abschluss: Heizkörper streichen und lackieren finalisieren

So erreichen Sie ein perfektes Finish:

  1. Arbeiten Sie stückweise, z. B. Rippenweise von rechts nach links. Verwenden Sie einen kleinen Pinsel für Ecken, eine Rolle für Flächen.
  2. Lackieren Sie dünn: Dicke Schichten behindern die Wärmeübertragung und erhöhen Heizkosten unnötig.
  3. Lassen Sie trocknen, schleifen Sie leicht ab für bessere Haftung der zweiten Schicht.
  4. Tragen Sie eine zweite Schicht auf – für Langlebigkeit, Rostschutz und selteneres Nachlackieren.