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Kriechspindel: Experten-Tipps zum Anpflanzen, Pflegen und Überwintern

Die Kriechspindel eignet sich ideal als Bodendecker oder Hecke in Ihrem Garten. Als erfahrene Gärtner teilen wir bewährte Tipps zum Anbau und zur Pflege dieser robusten Rankpflanze.

Die Kriechspindel, auch Kletterspindel genannt, gehört zur Familie der Spindelbaumgewächse. Diese immergrüne Pflanze ist vielseitig einsetzbar: als Bodendecker, Rankpflanze oder Hecke. Ihre Blätter mit weißen oder gelben Mustern und den vielfältigen Grüntönen machen sie zu einer beliebten Zierpflanze.

Die Kriechspindel richtig anpflanzen

Mit ihren dekorativen Blättern bereichert die Kriechspindel jeden Garten. Im Herbst tragen die kleinen roten Beeren zudem zur Nahrung für wildlebende Vögel bei. Für optimales Wachstum beachten Sie diese bewährten Tipps:

Im Fachhandel erhalten Sie sie als Topfballen oder Containerpflanze – pflanzen Sie idealerweise im Frühjahr oder Herbst aus.

  • Standort: Je nach Sorte sonnig bis halbschattig. Orientieren Sie sich am Etikett für den besten Platz.
  • Boden: Durchlässig, nährstoff- und humusreich. Bei magerem Boden Kompost einarbeiten.
  • Nachbarpflanzen: Mit Nelken und Petunien entsteht ein farbenprächtiger Blütenteppich.

Pflanzanleitung:

  1. Tauchen Sie den Wurzelballen in einen Eimer Wasser.
  2. Lockern Sie den Boden auf und graben Sie ein Loch doppelt so groß wie der Ballen.
  3. Setzen Sie die Pflanze ein und drücken Sie die Erde an.
  4. Gießen Sie reichlich nach.
  5. Optional: Mulchschicht gegen Austrocknen auftragen.

Achtung! Alle Sorten enthalten giftige Alkaloide. Pflanzen Sie außer Reichweite von Kindern und Haustieren.

Optimale Pflege der Kriechspindel

Diese pflegeleichte Kletterpflanze erfordert wenig Aufwand. Mit unseren Praxistipps genießen Sie langfristig ihren bodendeckenden Charme:

  • Gießen: Boden leicht feucht halten. Mulch verhindert Austrocknen; nur bei trockener Oberfläche gießen.
  • Düngen: Auf nährstoffreichem Boden unnötig. Bei Bedarf Flüssig-Dünger verwenden.
  • Schnitt: Nur bei Bedarf im Frühjahr vor dem Austrieb, trockene Triebe entfernen.
  • Vermehren: Einfach per Stecklinge im Frühjahr oder Sommer.
  • Krankheiten/Schädlinge: Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern.
  • Überwintern: Winterhart; Wurzeln junger Pflanzen mit Herbstlaub oder Stroh schützen.