Geranien – oder Pelargonien – sind die Stars unter den Balkonpflanzen. Robust, blühfreudig und resistent gegen Schädlinge: Als Gartenspezialisten mit jahrelanger Praxis raten wir, sie einfach selbst zu vermehren. So genießen Sie nächstes Jahr Ihre eigenen, üppigen Blütenpracht.
Die beste Zeit ist August bis September. Unsere bewährte Stecklingsmethode gelingt selbst Anfängern mühelos.
Geranien mit Stecklingen vermehren: Die 5-Schritte-Anleitung
Vermeeren Sie Ihre Geranien in diesen einfachen Schritten:
- Wählen Sie einen gesunden, kräftigen Trieb mit Blütenkopf und Blättern. Schneiden Sie ihn glatt ab – verwenden Sie ein scharfes Messer oder Gartenschere. Bei Bedarf nachschneiden für eine saubere Schnittstelle.
- Entfernen Sie die unteren Blätter sowie Blüten und Knospen.
- Füllen Sie ein kleines Topf mit Anzuchterde für Stecklinge. Sie ist nährstoffarm und ideal für Wurzelbildung.
- Setzen Sie den Steckling 2 cm tief ein und drücken Sie die Erde leicht an, damit er stabil steht.
- Gießen Sie sparsam an – vermeiden Sie Staunässe.
Wiederholen Sie die Schritte für so viele Stecklinge, wie Sie brauchen.
Der optimale Standort für wurzelnde Geranien
Nach dem Pflanzen kommt es auf den richtigen Platz an. So sichern Sie Erfolg:
- In den ersten 4–6 Wochen: Warmer, heller, geschützter Ort wie ein Gewächshaus. Hier bilden die Stecklinge Wurzeln.
- Bei neuen Trieben und Blättern: Überwintern bei 10–15 °C, hell und kühl. Substrat gleichmäßig feucht halten, nie nass.
- Kein Dünger jetzt! Vermeiden Sie direkte Sonne, Heizungsluft und hohe Luftfeuchtigkeit.
Im Februar umpflanzen in größere Töpfe mit frischer Erde. Nach 6–8 Wochen düngen und langsam an Wärme gewöhnen.