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Pilea pflegen: So gedeiht die Ufopflanze optimal – Anbau, Pflege und Vermehrung

Die Pilea begeistert mit ihren einzigartigen, tellerförmigen Blättern als beliebte Zier- und Zimmerpflanze. In diesem Guide aus unserer langjährigen Praxis zeigen wir Ihnen, wie Sie die Pilea richtig pflanzen und pflegen.

Bekannt als Ufopflanze, Chinesischer Geldbaum, Bauchnabelpflanze, Glückstaler oder Pfannkuchenpflanze stammt diese seltene Zierpflanze aus China. In unseren Breiten wird sie hauptsächlich als Zimmerpflanze kultiviert. Aufgrund ihres Bedarfs an hoher Luftfeuchtigkeit eignet sie sich hervorragend als Pflanze fürs Badezimmer. Mit bewährten Tipps meistern Sie den Anbau der attraktiven Ufopflanze selbst als Einsteiger mühelos.

Die Pilea richtig pflanzen

Im Fachhandel erhalten Sie Pileas leicht. Beim Umtopfen einer Jungpflanze gehen Sie besonders behutsam vor, da das Wurzelsystem schwach ausgeprägt ist. Folgen Sie diesen Schritten für sicheres Pflanzen:

  • Die passende Erde: Verwenden Sie Standard-Zimmerpflanzenerde mit hohem Humusgehalt. Wichtig ist eine gute Durchlässigkeit, um Staunässe zu vermeiden. Bei fester Erde mischen Sie vorher Sand bei.
  • Der ideale Standort: Aus Südostasien stammend liebt die Pilea hohe Luftfeuchtigkeit – perfekt für ein helles Badezimmer. Wählen Sie einen hellen bis halbschattigen Platz, geschützt vor direkter Sonne. Da sie sich der Sonne zudreht, rotieren Sie den Topf regelmäßig.

Pilea einpflanzen: Handeln Sie sanft, um die empfindlichen Wurzeln zu schonen.

  1. Wählen Sie eine flache Pflanzschale, passend zum flachen Wurzelsystem.
  2. Legen Sie Tonscherben als Drainageschicht auf den Boden für besseren Wasserablauf.
  3. Füllen Sie eine dünne Schicht humushaltige Zimmerpflanzenerde ein.
  4. Setzen Sie die Pilea ein und füllen Sie mit Erde auf.
  5. Gießen Sie abschließend reichlich.

Tipp aus der Praxis: Die Pilea reinigt die Luft und verbessert so Ihre Raumluft.

Optimale Pflege für die Pilea

Als pflegeleichte Zimmerpflanze stellt die Pilea geringe Ansprüche. Besonders beim Gießen achten Sie auf Maß, da Staunässe schadet. Unsere bewährten Tipps sichern den Erfolg:

  • Gießen: Gießen Sie sparsam, nur wenn die oberste Erdschicht trocken ist – testen Sie mit dem Finger. Nutzen Sie Regenwasser und vermeiden Sie die Blätter, um Flecken zu verhindern.
  • Düngen: Von April bis September alle zwei Wochen mit organischem Flüssigdünger ins Gießwasser.
  • Überwintern: Stellen Sie sie kühl (10–14 °C) hin, fern von Heizungsluft. Sparsam gießen, kein Dünger.

Vermehrung: Am einfachsten per Stecklinge im April/Mai – ideal, um alte Pflanzen zu erneuern.

  1. Schneiden Sie 7 cm lange Triebspitzen ab.
  2. Entfernen Sie untere Blätter.
  3. Füllen Sie ein flaches Gefäß mit Sand-Torf-Mix.
  4. Stecken Sie ein und bedecken Sie mit einem Glas (regelmäßig lüften).
  5. Heller Standort, 15–25 °C, Erde feucht halten.
  6. Nach 2–3 Wochen aussetzen und einzeln umpflanzen.

Sobald Wurzeln stark sind, topfen Sie die Ableger in flache Schalen um.