Monstera-Ableger zu ziehen ist kinderleicht und fördert sogar das Wachstum Ihrer Mutterpflanze. Als passionierte Pflanzenexperten teilen wir praxisnahe Tipps, mit denen Sie aus einer Monstera zwei machen – unkompliziert und erfolgreich.
Die Monstera, ein robustes Fensterblatt aus dem Regenwald, nimmt dank ihrer geschlitzten Blätter auch bei schattiger Lage ausreichend Licht auf. Sie ist pflegeleicht und ideal für Räume mit mäßigem Licht. Keine Sorge: Das Entfernen von Trieben schadet nicht, sondern regt das Wachstum an.
Was Sie benötigen, um Ihre Monstera erfolgreich zu vermehren:
- Anzuchterde (optimal: humusreiche, torffreie Komposterde)
- Pflanzentopf (mittlere bis große Größe)
- Schere (idealerweise eine scharfe Blumenschere)
- Längere Holzstäbchen (ca. 30 cm)
- Gebrauchte Plastiktüte
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Monstera-Ableger ziehen: Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung
Der ideale Zeitpunkt ist das Frühjahr bei 21–25 °C. So gelingt die Vermehrung professionell:
- Schneiden Sie ein bis zwei Triebe mit Blättern, Stiel und mindestens einer (besser zwei) Luftwurzel ab. Setzen Sie den Schnitt ca. 2 cm unter der Luftwurzel an – ohne diese zu verletzen.
- Lassen Sie die Schnitte 30 Minuten bis 1 Stunde trocknen. Das schließt die Wunde und verhindert Fäulnis.
- Stellen Sie die Triebe in ein Glas oder eine transparente Schüssel mit Wasser, bis neue Wurzeln gebildet sind.
- Pflanzen Sie sie mit den Wurzeln in den Topf mit humusreicher Erde. Tipp: Stecken Sie die Luftwurzelspitzen ins Substrat – sie bilden normale Wurzeln aus.
- Platzieren Sie den Topf hell, aber halbschattig – keine direkte Sonne!
- Gießen Sie sparsam und regelmäßig, am besten mit Regenwasser.
Stecken Sie links und rechts Holzstäbchen ein und hauben Sie eine Plastiktüte darüber für ein feuchtwarmes Mikroklima. Lüften Sie täglich, um Schimmel zu vermeiden.