Um eine üppige Ernte zu erzielen, ist das Düngen von Rhabarber essenziell. Als erfahrene Gärtner teilen wir fundierte Ratschläge: Wann, wie und mit welchem Dünger Sie Ihre Pflanzen optimal versorgen.
Rhabarber aus der Familie der Knöterichgewächse ist pflegeleicht und mehrjährig. Regelmäßige Düngung sorgt für vitales Wachstum am selben Standort. Wir erklären, welche Dünger sich bewährt haben und worauf Sie achten sollten.
Rhabarber düngen: Organische Dünger für beste Ergebnisse
Rhabarber treibt früh im Frühjahr aus – schon im April zeigen sich die ersten Stangen. Düngen Sie zu diesem Zeitpunkt mit organischem Dünger. Anorganische Varianten sind chemisch und weniger umweltfreundlich.
Organische Dünger stammen pflanzlich oder tierisch und werden von Mikroorganismen langsam freigesetzt. So versorgen sie die Pflanze langfristig und stärken den Boden gegen Krankheiten.
Die besten Zeitpunkte zum Düngen von Rhabarber
Düngen Sie mehrmals jährlich, um das Wachstum zu fördern. Orientieren Sie sich an diesen bewährten Terminen:
Anfangsdüngung im Frühjahr
Zwischen Ende März und Anfang April (je nach Region) streuen Sie reifen Kompost. Pro Staude reichen 2–3 Liter.
Folgedüngung im Frühsommer
In der Hauptwachstumsphase Mai bis Juni benötigt Rhabarber viel Wasser und Nährstoffe. Nach der letzten Ernte Ende Juni düngen Sie erneut organisch, idealerweise mit Brennnesseljauche plus 1–2 Litern Kompost.
Tipp: Brechen Sie Blütenansätze ab – sie rauben Nährstoffe und schwächen die Staude.
Herbstpflege
Ab Oktober ziehen sich die Blätter zurück, die Pflanze ruht. Kein Dünger nötig, kein Winterschutz – Rhabarber ist frosthart.