Schneebruch stellt eine ernsthafte Gefahr für Bäume und Menschen dar. Als erfahrene Gärtner und Arboristen teilen wir fundiertes Wissen: Erkennen Sie Risiken und schützen Sie Ihre Bäume effektiv.
Was ist Schneebruch?
Schneebruch entsteht durch große Schneemengen oder Eis, die Risse, abgebrochene Äste oder gar Kronenschäden verursachen. Schnelles Eingreifen ist essenziell, um den Baum und die Umgebung zu sichern.
Solche Risse fördern Bakterien, Pilze oder Frostschäden. Bei starkem Wind werden lose Äste zur Gefahr. Vor allem in Mittel- und Hochgebirgen trifft es Nadelwälder häufiger als Laubwälder – wie der Alpenverein berichtet, da die große Nadeloberfläche mehr Schnee hält.
Effektive Hilfe bei Schneebruch
Handeln Sie rasch, aber nur bei Temperaturen über minus fünf Grad: Kältere Bedingungen erschweren die Wundheilung und machen das Holz brüchig (Quelle: Bayerischer Rundfunk). Hier unsere praxisbewährten Tipps zur Prävention und Ersten Hilfe:
- Schnee entfernen: Regelmäßiges Abschütteln verhindert Überlastung und Schneebruch.
- Astschäden entfernen: Schneiden Sie abgebrochene oder gerissene Äste sauber am Stamm ab – mit Astschere oder Gartenschere für Dünne. Das schützt vor Krankheitserregern.
- Schnittflächen glätten: Entfernen Sie Fransen mit einer Säge für optimale Heilung.
Trauen Sie es sich nicht zu oder ist die Gefahr zu groß? Rufen Sie Arboristen. Auch bei Waldspaziergängen in Schnee und Kälte: Vorsicht walten lassen.