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Fellwechsel bei Hund und Katze: Experten-Tipps zur optimalen Unterstützung

Der Fellwechsel bei Hund und Katze ist ein natürlicher Prozess, der mit dem Wechsel der Jahreszeiten einhergeht. Als Tierbesitzer können Sie Ihren Vierbeiner mit bewährten Maßnahmen optimal unterstützen und für ein gesundes Fell sorgen.

Fellwechsel bei Hund und Katze: Ursachen und Ablauf

Der Fellwechsel erfolgt zweimal jährlich: im Frühling und Herbst. Das Fell passt sich den Temperaturveränderungen an – steigende Wärme im Frühling lässt das Winterfell abwerfen, im Herbst das Sommerfell. Der Prozess dauert in der Regel sechs bis acht Wochen und variiert je nach Rasse, Alter, Kastrationsstatus und Felltyp. Besonders im Frühling verlieren viele Rassen starkes Unterfell als Schutz vor Kälte.

Fellwechsel bei Hund und Katze: Praktische Unterstützungstipps

Herumliegende Haarbüschel sind das typische Zeichen. Obwohl natürlich, empfehlen Experten wie die Tierrechtsorganisation PETA folgende tiergerechte Pflegemaßnahmen:

  • Tägliches Bürsten: Entfernen Sie abgestorbene Haare, fördern Sie die Hautdurchblutung und beschleunigen so den Wechsel. Das neue Fell wächst knotefrei, und Sie entdecken Parasiten wie Flöhe oder Zecken frühzeitig.
  • Passende Pflegemittel: Wählen Sie Bürsten oder Kämme alters- und felltypenspezifisch. Bei Katzen: Kurz- oder Langhaar; bei Hunden: langhaarig, drahthaarig, seidig, lockig oder glatt. Viele Tiere lieben Fellpflegehandschuhe für ein angenehmes Erlebnis.
  • Katzengras: Hilft Katzen, beim Putzen verschluckte Haare zu erbrechen und Verdauungsprobleme zu vermeiden.
  • Ernährung optimieren: Laut Bundestierärztekammer unterstützen ungesättigte Fettsäuren, Kupfer, Jod, Zink, Biotin, Vitamin A und E die Neubildung von Hautzellen. Ein Esslöffel Leinöl ins Futter – ein ayurvedisches Hausmittel – kann das Fell glänzen lassen, wenngleich wissenschaftliche Belege noch begrenzt sind.

Wichtig: Kreisrunde kahle Stellen, gerötete Haut, Entzündungen oder fettiges Fell deuten auf Pilze, Milben oder Flöhe hin. Konsultieren Sie umgehend einen Tierarzt.