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Spülmaschine trocknet nicht richtig? 5 häufige Ursachen und bewährte Lösungen

Frustriert, weil Ihre Spülmaschine das Geschirr nicht richtig trocknet? Als Experten mit jahrelanger Erfahrung in der Haushaltstechnik zeigen wir Ihnen die fünf gängigsten Ursachen – von Spülmittelproblemen bis zu technischen Defekten – und geben praxisnahe Tipps zur Behebung.

Es gibt vielfältige Gründe, warum Spülmaschinen nicht optimal trocknen. Oft stecken einfache Fehlerquellen dahinter, die Sie selbst beheben können, manchmal ist professionelle Hilfe nötig.

1. Zu wenig Klarspüler: Der häufigste Trocknungsfehler

Klarspüler ist essenziell für ein streifenfreies, trockenes Geschirr. Er reduziert die Oberflächenspannung des Wassers, damit es schneller abperlt. Bei zu geringer Dosierung haften Wassertropfen hartnäckig; zu viel führt zu Streifen auf Gläsern.

Tipp: Nutzen Sie den Dosierregler im Klarspülerfach Ihrer Spülmaschine. Obwohl Herstellerempfehlungen gelten, testen Sie schrittweise: Beginnen Sie mit der Mittelstellung und passen Sie anhand der Ergebnisse an – so finden Sie die perfekte Menge.

2. Multitabs als Trocknungsproblem

Multitabs sind bequem, da sie Reiniger, Salz und Klarspüler kombinieren und Vergessen verhindern.

Der Haken: Viele Tabs enthalten zu wenig Klarspüler, was Wassertropfen auf dem Geschirr hinterlässt.

Tipp: Verwenden Sie separate Produkte für Reiniger, Salz und Klarspüler. So kontrollieren Sie die Klarspüler-Dosierung optimal und erzielen bessere Trocknungsergebnisse.

3. Technische Defekte in der Spülmaschine

Bei älteren Modellen sind Hardware-Probleme üblich. Ein defektes Heizelement verhindert oft die Erwärmung, die für die Restwärmetrocknung notwendig ist – das Geschirr bleibt feucht.

Tipp: Messen Sie das Heizelement mit einem Multimeter nach Ausbau von Motor und Umwälzpumpe. Für genaue Diagnose und Austausch holen Sie einen Fachmann hinzu, um Risiken zu vermeiden.

Weitere mögliche Defekte:

  • Beschädigtes Programmschaltwerk
  • Fehlfunktion der Steuerplatine
  • Schäden an der Verkabelung

4. Plastikgeschirr trocknet schlecht

Plastik speichert keine Wärme, weshalb Wasser darauf langsamer verdampft als auf Porzellan oder Glas – feuchte Stellen sind vorprogrammiert.

Tipp: Waschen Sie Plastikteile per Hand, wenn möglich. Alternativ: Legen Sie nach dem Programmende ein sauberes Geschirrtuch ins obere Fach. Es saugt Restfeuchte auf und beschleunigt die Trocknung.

5. Zu frühes Ausräumen der Spülmaschine

Nach Programmende braucht das Geschirr Zeit, um Restfeuchte durch Restwärme abzugeben. Sofortiges Öffnen unterbricht diesen Prozess.

Tipp: Lassen Sie die Tür leicht geöffnet und warten Sie ca. 30 Minuten. Der Dampf entweicht, und das Geschirr trocknet nach.

Mehr dazu: Spülmaschinentür nach Programmende offen lassen oder schließen?