Umweltschutz beginnt zu Hause. Schaffen Sie mit Ihrer Familie eine Atmosphäre, in der niemand die Natur als selbstverständlich nimmt. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen kleinen Fenstergarten an – aus recycelten Abfallmaterialien. So wecken Sie Begeisterung für die Natur und lehren Wertschätzung für ihre Vielfalt. Als erfahrene Gärtnerin empfehle ich diese umweltfreundlichen Schritte, die Spaß machen und nachhaltig sind. 1. Basteln Sie Pflanzgefäße aus weggeworfenen Plastikflaschen, Speiseölkanistern oder Plastikbehältern. Vermeiden Sie Neukäufe – nutzen Sie, was zu Hause herumliegt, und fördern Sie so das Recycling.
2. Züchten Sie pflegeleichte Pflanzen wie Aloe Vera, die zudem medizinisch wertvoll ist. Erklären Sie dabei den praktischen Nutzen von Kräutern.
3. Bauen Sie Geldpflanzen hydroponisch in alten Glasflaschen an. Kinder lernen so, dass manche Pflanzen ohne Erde wachsen – eine spannende Ergänzung zu ihrem Wissen über Pflanzenpflege.
4. Säen Sie Samen aus Ihrer Gewürzbox, wie Bockshornklee, Koriander oder Fenchel. Beobachten Sie mit dem Kind den Keimungsprozess direkt zu Hause in Erde.
5. Vermehren Sie Minze aus einem Kraut aus dem Supermarkt: Schneiden Sie einen Stängel ab, entfernen Sie 2–3 untere Blätter und stellen Sie ihn in ein Glas Wasser. Nach einer Woche bilden sich Wurzeln. Lassen Sie ihn im Wasser wachsen oder pflanzen Sie ihn um – für frische, selbstgezogene Minze.
6. Überlassen Sie Ihrem Kind die Pflege: Regelmäßiges Gießen in der richtigen Menge, Wachstumsbeobachtung und Schutz der Pflanzen. Das vermittelt Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung für den Prozess.
Mit Beiträgen von Kuhoo Gupta, Gründerin von K Junction und Expertin für nachhaltiges Gärtnern