Als erfahrene Gärtner wissen wir: Ohrwürmer, die bis zu 14 mm lang werden können, sind nachtaktiv und verbergen sich tagsüber. Die Weibchen legen im Spätwinter Eier in den Boden, aus denen im Frühling die Jungtiere schlüpfen. Zwar können sie Pflanzen schädigen, fressen aber auch nützliche Beute wie Blattläuse, Apfelwickler und deren Eier – echte Helfer gegen Schädlinge an Apfel- und Birnbäumen. Man findet sie oft in Obstkernen, doch sie verursachen selten den primären Schaden.
Symptome
Ohrwürmer bevorzugen weiche, junge Blätter und Blütenblätter, die sie mit großen, ausgefransten Löchern versehen. Bei älteren Blättern bleibt oft nur das Adernskelett übrig.
Wo finden Sie Ohrwürmer?
Häufig an Clematis, Dahlien, Chrysanthemen und anderen empfindlichen Pflanzen.
Biologische Bekämpfung
Nutzen Sie ihre Vorliebe für dunkle Verstecke: Füllen Sie umgedrehte Blumentöpfe mit Stroh oder zerkleinertem Papier und stellen Sie sie auf Stöcke nahe vulnerabler Pflanzen mit frischem Wachstum. Kontrollieren Sie die Töpfe täglich und entfernen Sie die gefangenen Tiere.