Als erfahrener Gärtner wissen wir: Krebs kann sich unkontrolliert ausbreiten und ganze Äste oder Baumabschnitte befallen. Stark infizierte alte Bäume sind oft nicht mehr zu retten, während junge Exemplare besonders anfällig sind – vor allem, wenn empfindliche Bäume in der Nähe wachsen. Trockenstress oder Staunässe schwächen die Bäume zusätzlich und machen sie anfälliger. Auch Früchte können befallen werden, was zu Vorverfaulung vor der Ernte oder im Lager führt. Bei Neupflanzung empfehlen wir krebsresistente Sorten wie die Äpfel 'Grenadier', 'Laxton's Superb' und 'Newton Wonder' oder die Birne 'Concorde'.
Symptome
Blattlose Triebe oder Zweige mit spärlich, kleinem Laub. Eingesunkene, verzerrte Rinde, die geschwollen und rissig wirkt und kleine rote oder weiße Pusteln zeigt.
Wo finden Sie es?
Äpfel, Birnen, Eberesche, Buche, Esche und andere Laubbäume.
Biologische Bekämpfung
Schneiden Sie infizierte Teile mit einer scharfen Gartenschere heraus. Bei Zweigen: Dunkle Flecken im cremefarbenen Holz deuten auf Befall hin – schneiden Sie bis zu gesundem, fleckenfreiem Holz zurück. An dicken Ästen und Stämmen entfernen Sie Krebs vorsichtig mit einem scharfen Messer. Sterilisieren Sie Werkzeuge danach mit Brennspiritus, um Kreuzinfektionen zu vermeiden. Wählen Sie in krebsanfälligen Lagen resistente Sorten.