Als erfahrener Gärtner mit langjähriger Praxis im Tulpenanbau kennen wir die typischen Virenbefälle genau. Mehrere Viren schädigen Tulpen, jedes mit charakteristischen Symptomen. Das Tulpenbruchvirus erzeugt Streifen oder Flecken auf violetten, rosa und roten Blüten – vor allem bei spätblühenden Sorten. Weiße und gelbe Tulpen bleiben verschont. Blätter zeigen gelbe Streifen, die Pflanzen wirken schwach mit reduzierter Blüte. Das Gurkenmosaikvirus verursacht deformierte Triebe, zerstörte oder abgebrochene Blüten. Bei gelagerten Zwiebeln prüfen Sie auf eingesunkene Stellen oder beringte Schuppen. Das Tabaknekrosevirus befällt primär frühblühende Sorten und führt zu braun gestreiften Stängeln und Blättern.
Symptome
Tulpen zeigen Markierungen auf Blättern und Blüten mit Wachstumsschwäche, deformierte Formen sowie braun gestreifte Stängel. Zwiebeln erscheinen faulig oder hohl.
Betroffene Pflanzen
Tulpen
Biologische Bekämpfung
Entfernen und vernichten Sie betroffene Zwiebeln vollständig. Beim Tulpenbruchvirus pflanzen Sie nicht nahe Lilien, die das Virus symptomlos übertragen. Vermeiden Sie Neupflanzung am alten Standort.