Als erfahrener Gärtner wissen wir: Jede von Insekten verletzte oder aufgesprungene Baumfrucht ist anfällig für Braunfäule, einen weit verbreiteten Pilzbefall. Bleibt die betroffene Frucht am Baum, wird sie ungenießbar und faulig – der Pilz kann sich sogar wieder zu Sporen zurückbilden. Auch geerntete, beschädigte Früchte sind gefährdet. Die Sporen übertragen sich auf drei Wegen: durch Insekten, direkten Kontakt infizierter Früchte mit gesunden sowie durch Wind und Regen.
Symptome
Baumobst verliert schnell an Genießbarkeit und Ästhetik: Ein kleiner brauner Fleck breitet sich über den gesamten Apfel, die Birne oder Pflaume aus. Die Schale zeigt graue Pusteln, typisch für diesen Befall.
Wo tritt sie auf?
Äpfel, Birnen, Pflaumen
Biologische Bekämpfung
Entfernen Sie umgehend alle befallenen Früchte sowie beschädigte, anfällige Exemplare. Schneiden Sie abgestorbene Triebe und Sporenherde ab und vernichten Sie sie (bei Pflaumen im Sommer, bei Äpfeln und Birnen im Winter). So verhindern Sie, dass der Pilz überwintert. Zerstören Sie auch mumifizierte Früchte, die Sie bei der Ernte übersehen haben.
Chemische Maßnahmen
Es gibt kein spezifisches Fungizid gegen Braunfäule. Die Bekämpfung von Apfelschorf, der Früchte aufplatzen lässt, reduziert jedoch das Infektionsrisiko erheblich.