Die Schafgarbe (Achillea millefolium) meistert trockene, nährstoffarme Böden mühelos. Sie vermehrt sich über unterirdische Rhizome und Samen, deren Blüten von Juni bis Oktober eine exzellente Nektarquelle für Bienen bieten. Sobald sie im Garten Fuß gefasst hat, breitet sie sich rasant aus – besonders lästig wird sie auf dem Rasen.
Symptome
Aus Rhizomen und Samen entstehen große, trockenheitsresistente Flecken auf Rasenflächen, die das Gras verdrängen und nicht mehr wachsen lassen.
Wo finden Sie sie?
Im gesamten Garten, insbesondere auf trockenen oder nährstoffarmen Böden.
Biologische Bekämpfung
Als effektivster organischer Ansatz schwächen wir die Schafgarbe, indem wir sie in Beeten und Rabatten konsequent hacken oder mit Gabel und Kelle ausgraben. Im Rasen helfen das Ausstechen ganzer Grassoden. Ergänzen Sie dies durch gesunde Rasenpflege: Top-Dressing im Frühling und September, regelmäßiges Mähen und leichte Harkung während der Wachstumsphase – so schaffen Sie ungünstige Bedingungen für das Unkraut.
Chemische Bekämpfung
Schafgarbe widersteht vielen selektiven Herbiziden, doch ein auf 2,4-D basierendes Unkrautvernichter wirkt zuverlässig im Rasen. Tragen Sie es bei kühlen, feuchten und windstillen Bedingungen auf, um benachbarte Gartenpflanzen optimal zu schonen.