Für viele Gärtner sind die akrobatischen Streiche grauer Eichhörnchen eine willkommene Ablenkung – doch für andere werden sie durch das Ausbuddeln von Zwiebeln und das Plündern von Vogelhäuschen zum echten Problem.
Das graue Eichhörnchen, in den 1870er Jahren aus den USA nach Großbritannien eingeführt, gilt rechtlich als invasive, nicht heimische Art. Es hat sein Verbreitungsgebiet stark ausgedehnt und verdrängt dabei unser natives rotes Eichhörnchen. Seine enorme Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihm, hervorragend in städtischen Gebieten zu überleben und sich fortzupflanzen – kein Wunder, dass wir ihnen so oft begegnen.
Weitere Gartenprobleme gelöst:
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Lesen Sie unten, wie Sie als erfahrener Gärtner mit grauen Eichhörnchen umgehen können. Unsere bewährten Strategien basieren auf jahrelanger Praxis und schützen Ihren Garten nachhaltig.
Schützen Sie Ihre Pflanzen

Einer der effektivsten Schritte gegen Eichhörnchenplage ist der Schutz junger Pflanzen. Samen und zarte Triebe sind besonders gefährdet, da Eichhörnchen sie abknipsen oder ausgraben. Säen Sie sie stattdessen in einem Gewächshaus, einer Folie oder unter Glocken aus – so bleiben sie unerreichbar.
Frühlingszwiebeln in Töpfen decken Sie mit Maschendraht oder Metallgitter ab. Entfernen Sie die Abdeckung erst, wenn die Triebe wachsen. Tulpen und Krokusse sind hier besonders anfällig.
Machen Sie Ihre Futtertröge eichhörnchenfest

Nahrhafte Vogelfutter-Mischungen und Erdnüsse ziehen graue Eichhörnchen magisch an. Schützen Sie sich mit eichhörnchensicheren Vogelhäuschen, die oft mit einem Metallkäfig umgeben sind: Vögel passieren ihn, Eichhörnchen nicht. Es gibt zahlreiche clevere Designs.
Hängen Sie Häuschen an Metallstangen und fetten Sie diese mit Öl oder Vaseline ein – Eichhörnchen rutschen ab. Beachten Sie ihren weiten Sprung: Halten Sie Futterstellen fern von Zäunen oder hohen Punkten. Wäscheleinen oder Schnüre reichen selten, da Eichhörnchen balancieren wie Seiltänzer.
Obstkäfige einsetzen

Schützen Sie größere Beete mit Obst und Gemüse durch Obstkäfige aus Metallgitter. Eichhörnchen kauen sich durch Plastik, und nichtmetallische Netze werden zur Falle für Vögel. Käfige gibt es in allen Größen – von hüfthoch bis mannshoch – sowie kleinere Glocken und Tunnel.
Nahrungspflanzen anbauen

Lenken Sie Eichhörnchen mit ihren Lieblingspflanzen ab: Cobnuts und Haselnüsse (Corylus) sind unwiderstehlich. Pflanzen Sie sie jedoch abseits Ihrer Kulturen, da Eichhörnchen Nüsse vergraben und dabei Zwiebeln stören könnten.
Gehen Sie weiter und ersetzen Sie Vogelfutter durch samen- und beerenreiche Pflanzen wie Weißdorn, Stechpalme, Efeu oder Holzapfel – ideal für Vögel und weniger attraktiv für Eichhörnchen.
Visuelle Abschreckung

Nutzen Sie künstliche Greifvögel wie Eulen oder Falken, platziert in Bäumen. Eichhörnchen gewöhnen sich daran – wechseln Sie die Position regelmäßig.
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Zerbrechliche Behälter sichern

Bei der Futtersuche kippen Eichhörnchen Töpfe um, was zu Bruch führt. Verwenden Sie nur schwere, stabile Behälter über Bodenhöhe – so bleibt alles heil.
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