Die Meinungen über Murmeltiere gehen auseinander. Diese Nagetiere belästigen selten Menschen oder Haustiere und halten sogar Schädlinge wie Maden oder Raupen fern. Dennoch überwiegen in vielen Gärten die Nachteile.
Der größte Schaden entsteht durch ihre Grabaktivitäten entlang des Fundaments oder unter Decks, was teure Reparaturen nach sich zieht. Kein Wunder, dass Sie sie human fernhalten möchten. Die Lösung: Bittersalz (Epsom-Salz).
Als Gärtner kennen Sie Bittersalz vielleicht als Dünger. Schädlingsbekämpfungsexperten bestätigen: Es eignet sich hervorragend auch zur Abwehr. Obwohl keine permanente Garantie besteht, ist es eine sichere, natürliche Methode, um Murmeltiere fernzuhalten – unbedenklich für Sie und Ihre Haustiere.
Wie wirkt Bittersalz gegen Murmeltiere?
"Murmeltiere hassen den Geschmack von Bittersalz", erklärt John Melchior von Kapture Pest Control. Es ist essbar und sicher für Ihren Garten.
"Legen Sie ein kleines, salzfreies Gemüsebeet für die Tiere an und streuen Sie Bittersalz auf Ihren Garten. So genießen Sie die Ernte selbst", rät John. Nach Regen oder Gießen erneut auftragen: "Seien Sie hartnäckiger als die Murmeltiere – Verpflichten Sie sich zu konsequenter Anwendung."
Jesse Fraser von Critter Control New Hampshire (öffnet in neuem Tab) empfiehlt als Alternative Capsaicin-Sprays. "Auf Blätter sprühen, nicht auf Essbares. Alle 30–60 Tage nachregen erneuern."

Sollten Sie Murmeltiere vertreiben?
Viele wählen ein "Leben und leben lassen". Doch Experten wie John warnen: Grabungen gefährden Fundamente, Veranden, Schuppen und Terrassen – mit hohen Kosten. Höhlen bergen Stolperfallen für Knöchel und mehr.
"Murmeltiere können Ihren Gemüsegarten verwüsten", betont John. Humane Abschreckung ist daher ratsam.
Warum habe ich Murmeltiere?
Schutz basiert auf Nahrungs- und Versteckreduktion. Pflegen Sie Rasen und Büsche kurz, räumen Sie fallobst sofort weg. So machen Sie Ihren Garten unattraktiv.

Natürliche Methoden gegen Murmeltiere
Bittersalz ist top, aber nicht allein. Pflanzen Sie abwehrende Arten wie Wermut, Peperoni oder Katzenminze. Oder umzingeln Sie den Garten mit Abwehrmitteln, rät John.