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Günstige Hausdeko-Tipps von Designpsychologen: Mehr Wohlbefinden zu Hause schaffen

Eine gezielte Veränderung Ihrer Wohnumgebung kann einen Raum schaffen, in dem Sie sich entspannt, erholt oder inspiriert fühlen – mit nachweislich positiven Effekten auf Körper und Geist.

Unsere Umgebung beeinflusst unsere physische und mentale Gesundheit tiefgreifend. Wie wir unser Zuhause gestalten, verändert nicht nur unsere Wahrnehmung des Raums, sondern auch unser Selbstbild.

Das Beste: Effektive Dekoration muss weder teuer sein noch bauliche Veränderungen erfordern, die Ihre Mietkaution gefährden könnten.

Hier teilen zwei renommierte Designpsychologen aus Sydney praxisnahe Tipps, um Ihren idealen Wohlfühlraum zu kreieren.

Vermeiden Sie blinde Trendjagd

Günstige Hausdeko-Tipps von Designpsychologen: Mehr Wohlbefinden zu Hause schaffen

Kylie Sandland, Psychologin und Inhaberin eines Designpsychologie-Studios in Sydney, warnt davor, dass viele in die Falle tappen, Räume aus Magazinen oder Social Media nachzuahmen. Solche Kopien wirken oft schön, aber leer und seelenlos.

„Selbst das ästhetisch beeindruckendste Haus fühlt sich nicht wirklich gut an“, betont sie.

Jan Golembiewski, Architekt und Doktor in Sydney, pflichtet bei: Trends zu folgen, macht nicht glücklich. Stattdessen rät er, Ihr Zuhause wie eine Bühne zu gestalten: „Was ist das Drehbuch? Was will ich über mich und mein Leben aussagen?“

Aufräumen ja – aber Minimalismus nicht zwingend

Sandland empfiehlt als Erstes, mit Unordnung aufzuräumen. Studien zeigen: Viele herumliegende Gegenstände können Angst schüren, Schlaf stören und die Konzentration mindern.

Aufräumen bedeutet jedoch nicht, alles wegzuwerfen und minimalistisch zu leben.

„Viele wählen Minimalismus aus dem Wunsch nach Ablenkungsfreiheit oder Zen-Ideen“, erklärt Dr. Golembiewski. „Doch in leeren Räumen mit makellosen Flächen fallen Kleinigkeiten umso mehr auf – eine echte Falle.“

Biophilie: Naturwirkung jenseits von Zimmerpflanzen

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Biophilie beschreibt unsere angeborene Verbindung zur Natur. Biophiles Design integriert natürliche Elemente in Innenräume.

„Natur in Gebäuden senkt Blutdruck, Herzfrequenz und Cortisol, verbessert Stimmung und kognitive Leistung“, sagt Sandland.

Topfpflanzen sind populär, doch Alternativen wirken ebenso: Ein Straßenzweig in der Vase oder künstliche Pflanzen ohne Pflegeaufwand. Sogar Naturbilder entspannen wie die Realität.

Sandland sucht organische Formen: runde Möbel statt eckiger, geschwungene Vasen oder Kissen in Grün-, Blau- oder Sandtönen.

Farbtheorie? Persönlicher Geschmack zählt mehr

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Farbtheorie ist populär, doch wissenschaftlich dünn: Hell stimuliert, Gedämpftes beruhigt? Eher nicht universell.

„Farbassoziationen sind hochgradig persönlich“, sagt Sandland.

Dr. Golembiewski meidet weiße Wände: „Dunklere Räume lenken den Blick auf die Menschen, weiße auf die Wände.“

Ohne Wandstreichung: Poster, Kunst oder Stoffe. Beleuchtung zählt: Blaues Licht weckt, Warmes entspannt. Passen Sie sie an Aktivitäten an.

Raum für Leidenschaften schaffen

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Dr. Golembiewski priorisiert Freude: „Folgen Sie nicht jeder Studie – nutzen Sie die Bühnenmetapher: Was tun Sie gerne hier?“

„Psychisches Wohlbefinden formt und wird durch Verhalten geformt“, erklärt er. „‘Affordanzen’ fördern gewünschtes Verhalten.“

Ein Fernseher lädt zum Gucken ein. Wollen Sie weniger schauen und Gitarre lernen? Ersetzen Sie ihn durch die Gitarre im Ständer – Sie greifen öfter zu.

„So wird Ihr Bühnenbild ein aktiver Begleiter Ihrer Lebensreise.“

Erfahren Sie mehr und lassen Sie sich inspirieren, indem Sie die Your Move-Sammlungen auf ABC iview und ABC listen besuchen, einschließlich Übungs-Playlists von ABC Classic und Double J, oder am ABC-Gesundheitscheck-Quiz unter abc.net.au/yourmove teilnehmen.