Pfingstrosen pflanzen ist einfacher als gedacht – selbst ohne grünen Daumen. Als erfahrene Gärtner teilen wir bewährte Tipps, damit Sie jahrelang Freude an diesen prächtigen Blüten haben.
Pfingstrosen pflanzen: Der ideale Standort
Entgegen dem Namen ist die Pfingstrose (botanisch Paeonia) keine Rose. In Gärten dominieren die Gemeine Pfingstrose und die Milchweiße Pfingstrose.
Diese Stauden begeistern Hobbygärtner durch ihre riesigen Blüten und ihre Pflegeleichtigkeit. Der perfekte Standort erfüllt diese Kriterien:
- Licht: vollsonnig bis halbschattig
- Boden: mineralisch, humusarm, lehmig, durchlässig
- Pflanzzeit: September
- Blütezeit: ab Ende April/Anfang Mai
Übrigens: Es gibt Stauden- und Strauchpfingstrosen. Stauden verschwinden im Winter komplett im Boden, Strauchpfingstrosen werfen nur Blätter ab. Stauden eignen sich ideal für Gärten, da sie kompakt bleiben und vielseitig kombinierbar sind.
Pfingstrose pflanzen: So gelingt es Schritt für Schritt
Diese Anleitung gilt für Staudenpfingstrosen, die sich am besten für Gärten eignen:
- Beschaffen Sie Jungpflanzen von September bis November in Gartencentern oder Fachgeschäften. Tipp zur Auswahl: Für einen bienenfreundlichen Garten wählen Sie unfüllige Blüten – nur dort finden Bienen Nektar. Empfehlenswert: Kalifornische Pfingstrose.
- Wählen Sie einen dauerhaften Standort. Umsetzen stört die Entwicklung.
- Wichtig bei Stauden: Pflanzen Sie flach! Zu tiefe Löcher verhindern Blütenbildung. Die Wurzel max. 3-4 cm tief.
- Füllen Sie mit Erde auf, drücken Sie fest an.
- Gießen Sie reichlich an.
Zur Info: Strauchpfingstrosen werden tiefer gepflanzt.
Die richtige Pflege für Pfingstrosen
Pfingstrosen sind robust und pflegearm:
- Tiefe Wurzeln sorgen für gute Wasserversorgung. Nur bei Därre nachgießen – Staunässe vermeiden.
- Düngen Sie zweimal jährlich: beim Austrieb und nach der Blüte mit phosphor- und kaliumreichem Dünger. Keinen Kompost verwenden!
- Zurückschneiden ist optional, ein starker Schnitt schadet nicht.