Als bewährtes, natürliches Mittel gegen Schädlinge bietet Kieselgur eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Sprays. Erfahren Sie, wie Sie es effektiv einsetzen.
Was ist Kieselgur?
Kieselgur ist ein feines, weißes Pulver aus den Siliziumdioxid-Schalen abgestorbener Kieselalgen. Diese einzelligen Meeresorganismen hinterlassen nach ihrem Absterben poröse Hüllen, die Milliarden Jahre alt sein können.
Landwirte und Haushalte schätzen Kieselgur für ihre Fähigkeit, Ungeziefer mechanisch zu bekämpfen. Die poröse Struktur saugt große Mengen Wasser und Fett auf. Bei Kontakt ritzen die scharfen Kanten den Chitinpanzer von Insekten auf, woraufhin die Körpersäfte entweichen und das Tier austrocknet – eine reine physikalische Wirkung.
- Hautparasiten wie Milben, Läuse, Flöhe und Zecken
- Parasiten bei Haustieren und Nutztieren
Bestäuben Sie den Schlafplatz Ihres Haustiers, schützen Sie es langfristig vor Befall.
Welche Vorteile bietet Kieselgur?
Die rein mechanische Wirkweise macht Kieselgur zu einer sicheren Wahl:
- Keine Chemikalien, keine Rückstände oder Nebenwirkungen für Mensch und Umwelt.
- Keine Resistenzbildung bei Insekten möglich – ideal für dauerhaften Einsatz.
- Universell verträglich, schont Bienen und Nutztiere.
Trotz ihrer Unbedenklichkeit tragen Sie bei der Anwendung eine Atemschutzmaske. Das feine Pulver kann stauben und Lunge reizen; langfristig schädlich eingeatmet.
Ist Kieselgur nachhaltig?
Kieselgur gibt keine Schadstoffe ab und ist lokal abbaufähig. Sie schont Bienen und Wildtiere – eine echte Alternative zu Giftmitteln. Der etwas höhere Preis lohnt sich für Mensch, Tier und Umwelt.